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Der wichtigste Lebensretter im Auto

Laut den Statistiken hatte jedes dritte Todesopfer zum Unfallzeitpunkt eines Autounfalles keinen Sicherheitsgurt um.

Bereits seit fast 40 Jahren besteht in Österreich im Pkw eine Anschnallpflicht. Dennoch sterben jährlich immer noch zahlreiche Kfz-Insassen, weil sie nicht angeschnallt sind.

Seit Jahren müssen der Fahrer und die Pkw-Insassen beim Autofahren angeschnallt sein. Bei Zuwiderhandlungen droht ein Bußgeld. Wer sich als Fahrer oder Beifahrer nicht anschnallt, muss mit einem Bußgeld ab 35 Euro rechnen. Wer ein Kind ohne ausreichende Sicherung in seinem Pkw mitnimmt, wird je nach Fall weitaus höher bestraft, unter anderem mit einer Vormerkung im Führerscheinregister.

Doch noch immer ist jeder zehnte Kfz-Lenker oder -Insasse nicht beim Autofahren angeschnallt. Laut einer Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) waren 2013 8,1 Prozent auf Autobahnen, 8,9 Prozent innerhalb von Ortschaften und 10,5 Prozent auf Landstraßen nicht angeschnallt. Zudem werden immer noch rund fünf Prozent der Kinder, die im Auto mitfahren, überhaupt nicht gesichert.

Tödliche Verletzungen ab 30 km/h

Nach Angaben des Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touringclubs (ÖAMTC) waren nur 66 Prozent der bei einem Verkehrsunfall tödlich Verunglückten angeschnallt, das heißt jedes dritte Todesopfer hatte zum Unfallzeitpunkt keinen Sicherheitsgurt um. Auch im aktuellen Jahr wären laut KfV viele der tödlich verunglückten Lenker und Beifahrer noch am Leben, wenn sie beim Unfall angeschnallt gewesen wären. Immer noch glauben anscheinend viele Kfz-Fahrer und -Insassen, dass ihnen bei einem Unfall auch ohne Gurt nicht viel passiert.

Ein fataler Irrtum, wie Crashtests belegen. Nach Aussagen des KfV entspricht ein Aufprall mit 100 km/h ohne Sicherheitsgurt einem freien Fall aus 40 Meter Höhe. Schon bei Unfällen mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h gab es in der Vergangenheit Todesopfer, die nicht angeschnallt waren, zu beklagen. Laut ÖAMTC müsste ein unangeschnallter Fahrer bei 30 km/h imstande sein, das Zehnfache und bei 50 km/h das 20-Fache seines Körpergewichtes zu halten, um Verletzungen zu vermeiden.

Übrigens, auch viele andere Sicherheitssysteme im Auto funktionieren nur optimal im Zusammenspiel mit dem Sicherheitsgurt. Laut Kfz-Experten können beispielsweise Airbags nur dann richtig wirken, wenn die Insassen angeschnallt sind. Denn nur so wird sichergestellt, dass die Airbags die Insassen an der richtigen Position treffen und zum Beispiel nicht daran vorbeirutschen.


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