Alterspension
Für die Österreicher ist der demografische Trend zu einem größeren Anteil von Pensionisten im Verhältnis zu Erwerbstätigen mehrheitlich kein Anlass zu besonderer Sorge. Das mag vielleicht daran liegen, dass sie durchaus willens wären, länger zu arbeiten. Selbst eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters findet eine Mehrheit. Ein Viertel der Österreicher würde auch in der Pension gerne arbeiten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Eurostat.
Nach einer Studie eines Versicherers glauben nur noch drei Prozent der Österreicher, dass das gesetzliche Pflegegeld ausreicht. Dennoch haben mehr als die Hälfte der Bürger sich noch nicht mit der eigenen Pflegevorsorge auseinandergesetzt.
Wien (OTS) - Der Valentinstag gilt in vielen Ländern als Tag der Liebenden - doch bei aller schönen Romantik steht dieser Tag im Gegensatz zu einer anderen Realität, wie eine Analyse der Allianz zeigt: Während EU-weit seit den 1970er Jahren die Zahl der Eheschließungen um 43 Prozent abgenommen hat, hat sich die Anzahl der Scheidungen verdoppelt. Eine bittere Folge: Insbesondere Frauen seien im Alter von tendenziell niedrigerem Lebensstandard betroffen, zeigt die Allianz auf.
Die österreichische Bevölkerung wird voraussichtlich von 8,4 Millionen Bürger in 2010 auf 9,0 Millionen in 2030 bis hin zu 9,4 Millionen im Jahre 2050 anwachsen. Zudem wird sich auch die Altersstruktur verschieben. Grund dafür ist jedoch nicht ein starkes Ansteigen der Geburtenrate, sondern dass hierzulande die Bürger immer älter werden. Dies ergab eine Prognose der Bundesanstalt Statistik Österreich (Statistik Austria) auf Basis der aktuellen Bevölkerungsentwicklung.
Bis 2030 steigt der Anteil der 65- bis 79-Jährigen um 47 Prozent. Aktuell liegt der staatliche Anteil an der Pension bei 91 Prozent. Nur 25 Prozent der Betriebe treffen laut einer aktuellen Studie eines Versicherers Vorsorgemaßnahmen für Mitarbeiter. Bei der Eigenvorsorge zählt Österreich zudem zu den EU-Schlusslichtern.
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