Rentenversicherung
Über 200 Millionen Euro verschenken Arbeitnehmer jedes Jahr an das Finanzamt, weil sie keine Arbeitnehmerveranlagung durchführen.
Wien (OTS) - Die durchschnittliche Pensionsdauer der Österreicher und Österreicherinnen beträgt mittlerweile über 23 Jahre, das ist etwa doppelt so lange wie noch vor 40 Jahren. Im Europavergleich liegt Österreich damit an zweiter Stelle. Die Tatsache, dass sich die Lebensdauer zunehemend verlängert, gibt Grund zu der Annahme, dass die staatlichen Ausgaben für Pensionen bis zum Jahr 2060 knapp ein Drittel des BIP ausmachen werden.
Die Anlage bei der fondsgebundenen Rentenversicherung erfolgt in Investmentfonds. Es kann entweder eine lebenslange Rente oder die Kapitalauszahlung in der Ansparphase, während in der Leistungsphase das Fondsvermögen wieder in Fonds veranlagt wird. Die Versicherungsleistung ist dann auch in der Rentenphase von der Entwicklung der Fonds abhängig.
oder auch direkte Leistungszusage ist, wenn der Arbeitgeber im Rahmen einer betrieblichen Altersvorsorge eine Lebens- oder Rentenversicherung zugunsten des Arbeitnehmers abschließt. Für den Arbeitnehmer sind die Prämien lohnsteuerfrei, für den Arbeitgeber bis zu einer Steuerfreigrenze von 300 Euro im Jahr lohnnebenkostenfrei.
Berufunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person aufgrund von Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall für mindestens 6 Monate nicht in der Lage ist, ihren Beruf oder eine andere Tätigkeit, die ihren Fähigkeiten und bisherigen Lebensstellung entspricht, auszuüben. Im Rahmen einer Zusatzversicherung zur Kapital-, Renten- oder Risiko-Lebensverischerung oder auch über einen selbständigen Vertrag kann man sich gegen Berufsunfähigkeit absichern.
Die Aufschubzeit ist die Zeit zwischen dem Abschluss einer privaten Rentenversicherung und dem Beginn der ersten Rentenzahlung.
Staatlich geförderte Vorsorge/Prämienpension
Als Anreiz zur verstärkten Eigenvorsorge wurde die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge geschaffen, die seit Anfang 2003 angeboten wird. Mit dieser staatlich geförderten Vorsorge, auch Zukunftsvorsorge genannt, fördert der Staat die private Pensionsvorsorge mit einer jährlichen Prämie von minimal 8,5% bis zu 13,5%. Für 2011 ist eine Prämienförderung von 8,5% veranschlagt. Konkret bedeutet das maximal 196,63 Euro vom Staat für eine jährliche Einzahlung von 2.313,30 Euro. Ein Überschlagsbeispiel an dieser Stelle: Bei einer entsprechenden Laufzeit von 30 Jahren und 2.000 Euro Einzahlung jährlich erhält man vom Staat immerhin 5.400 Euro bei durchschnittlich 9% Förderung.
Klassische und Fondsgebundene Lebensversicherung
Ob als Altersvorsorge, Tilgungsträger oder zur Absicherung der Familienmitglieder ist man mit einem Produkt im Bereich der Lebensversicherung gut beraten. Das Angebot ist hier so vielfältig wie die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Versicherungsnehmer, daher sollte vor Vertragsabschluss genau definiert werden, wozu die angestrebte Versicherung verwendet werden soll. Zu den meistgesuchten Angeboten zählen die klassische Er- und Ablebensversicherung, die Risikolebensversicherung oder Ablebensversicherung sowie die reine Erlebensversicherung.
In Österreich gibt es eine staatliche Pensionsvorsorge. Wozu also eine private Zusatzversicherung abschließen? Aufgrund der derzeitigen demographischen Entwicklungen stehen wir zukünftig vor dem Problem, dass in es in Relation zu den Pensionsbeziehern zu wenige Erwerbstätige und somit Beitragszahler geben wird. Das heißt, die Pensionszahlungen werden aller Wahrscheinlichkeit nach immer niedriger ausfallen und nicht mehr für alle Kosten der Lebensführung ausreichen.


