Investmentfonds
Es ist nun fix, dass mit Wirkung 1.1.2011 alle neu veranlagten Aktieninvestments der neuen Kursgewinnsteuer unterliegen. Ab wann die Abwicklung beginnt und wie diese genau geregelt ist, ist noch Gegenstand von Verhandlungen.
ist der Tageswert eines Investmentfonds einschließlich aller Vermögenswerte
Die Anlage bei der fondsgebundenen Rentenversicherung erfolgt in Investmentfonds. Es kann entweder eine lebenslange Rente oder die Kapitalauszahlung in der Ansparphase, während in der Leistungsphase das Fondsvermögen wieder in Fonds veranlagt wird. Die Versicherungsleistung ist dann auch in der Rentenphase von der Entwicklung der Fonds abhängig.
Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung werden die Prämien in Investmentfonds angelegt. Dabei kann zwischen verschiedenen Anlagestrategien gewählt werden, die während der Laufzeit noch variiert werden können. Die Versicherungsleistung nach Ablauf der Vertragszeit ist abhängig von der Wertentwicklung der gewählten Anlagestrategie. Das Risiko der Veranlagung liegt beim Versicherungsnehmer.
Ein Fonds ist ein Konstrukt zur Geldanlage. Investmentfonds werden von Kapitalanlagegesellschaften aufgelegt. Sie bündlen das Geld der Anleger in einem Sondervermögen und legen es nach vorher vereinbarten Anlageprinzipien in einem oder mehreren Anlagebereichen (z.B. Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Geldmarkt oder Immobilien) an, wobei das Prinzip der Risikostreuung beachtet werden muss.
ist das Ausschüttungsdatum, an dem die Erträge des abgelaufenen Geschäftsjahres an die Anteilsinhaber ausbezahlt werden. Der Anteilswert eines Investmentfonds wird dabei verringert, da das Fondsvermögen um den Ausschüttungsbetrag vermindert wird.
Der errechnete Wert (oder auch Anteilwert)ist das Fondsvermögen geteilt durch die Stückzahl der insgesamt umlaufenden Anteile.
sind Investmentfonds, deren Fondsvermögen sich ausschließlich aus anderen Investmentfonds zusammensetzt. Dadurch wird für den einzelnen Anleger eine noch breitere Diversifikation seines Vermögens ermöglicht.
beim Kauf von Investmentfonds; bei der regelmäßigen Anlage gleich hoher Sparbeträge werden bei hohen Kursen automatisch weniger Fondsanteile, bei niedrigen Kursen mehr Fondsanteile gekauft. Dadurch werden Kursschwankungen ausgeglichen und für den Investor ergibt sich langfristig ein günstigerer durchschnittlicher Einstiegskurs als wenn immer die gleiche Zahl von Fondsanteilen gekauft wird.
Die Ausschüttung ist der Anteil des Reinertrags, der dem Anteilseigner je Fondsanteil ausbezahlt wird. Die Höhe ist abhängig von der Gewinnverwendungspolitik des jeweiligen Investmentfonds zu sehen.

