Wertpapiere
Seit heuer gibt es den Gewinnfreibetrag (GFB). Dieser folgt dem von 2007 bis 2009 gültigen Freibetrag für investierte Gewinne (FBiG) und bringt einige Neuerungen, die wir Ihnen kurz skizzieren:
Seit 01.01.2010 ist der Steuervorteil auf bis zu 13 % (max. EUR 100.000,-) erhöht worden und allen natürlichen Personen aller betrieblichen Einkunfts- und Gewinnermittlungsarten zugänglich (also auch bilanzierenden).
Wien (OTS) - Die Konsumenten brauchen klare Informationen, wenn es um ihre Finanzplanung geht. Deshalb verlangt die AK kundengerechte Finanzverträge. Liegt bei einem Versicherungsprodukt ein hohes Risiko vor, so müssen die Berater eingehende Infotmationen zu Risiken und Kosten bereitstellen. Außerdem soll es für die Kunden bei Versicherungen die Möglichkeit geben, wesentliche Informationen kompakt und in Kurzform zu erhalten.
Ein Fonds ist ein Konstrukt zur Geldanlage. Investmentfonds werden von Kapitalanlagegesellschaften aufgelegt. Sie bündlen das Geld der Anleger in einem Sondervermögen und legen es nach vorher vereinbarten Anlageprinzipien in einem oder mehreren Anlagebereichen (z.B. Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Geldmarkt oder Immobilien) an, wobei das Prinzip der Risikostreuung beachtet werden muss.
sind Fondsanteile, die wie eine Aktie an einer Börse gehandelt werden. Ein ETF bildet im Regelfall einen Wertpapierkorb ab, der die Zusammensetzung eines Index reflektiert. Der Index in einem Papier wird mittels der im Index enthaltenen Wertpapiere und deren aktueller Gewichtung im Index nachgebildet. Deshalb werden ETFs auch oft als Indexaktien bezeichnet.
Die Eröffnung eines Wertpapier-Depots (über einen Anlageberater oder direkt bei der Bank) ist der erste Schritt beim Kauf eines Investmentfonds. Dort werden die Fondsanteile verwaltet und sichergestellt, dass die Dividenden auf das Konto des Fondsinhabers gutgeschrieben werden.
Deutscher-Aktien-Index bzw. Frankfurter Börsenindex; der DAX setzt sich aus den 30 umsatzstärksten deutschen Aktien zusammen
Bei Balanced Fonds setzt sich das Portefeuille in einem bestimmten Verhältnis aus soliden Aktien und festverzinslichen Wertpapieren zusammen (Anlagstrategiefonds). Die Bezeichnung leitet sich aus einer "ausbalancierten" Anlagepolitik ab.
Als Asset Allocation bezeichnet man die Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen (Assets). Durch die Auswahl und Gewichtung der Wertpapiere können Ertrag und Risiko bestimmt und optimiert werden. Assets können z.B. Aktien, Anleihen, Geldmarktpapieren, oder Währungen sein, weitergehend auch Immobilien und Edelmetalle.
Der Aktienindex fasst die wichtigsten Aktien eines Finanzplatzes zusammen und gibt somit die Stimmung an einer Börse. Steigt der Index so heißt das, der überwiegende Teil der an der Börse gehandelten Werte ist gestiegen.


