Freizeit-Unfallversicherung
Die gesetzliche Unfallversicherung deckt für gewöhnlich nur Arbeitsunfälle bzw. Unfälle, die auf direktem Wege von oder zur Arbeitsstätte passieren. Um bei Unfällen im Freizeitbereich abgesichert zu sein, kann eine private Unfallversicherung oder eine Freizeitunfallversicherung abgeschlossen werden.
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Millionen von Wintersportbegeisterten tummeln sich jährlich in Österreichs Wintersportgebieten - doch leider nicht unfallfrei. Wie die Unfallstatistiken zeigen, verunfallen mehr als 80 Prozent der verletzten Wintersportler beim klassischen Skilauf und beim Snowboarden. "Über 500 Millionen Wintersportbegeisterte werden von Österreichs Seilbahnen jährlich befördert. Auch heuer werden davon wieder unzählige ihre Semesterferien anstatt auf der Piste im Krankenhaus verbringen. Durchschnittlich verletzen sich rund 44.300 Skifahrer und 11.900 Snowboarder pro Jahr auf Österreichs Pisten so schwer, dass sie im Spital behandelt werden müssen. Doch nicht schlechte Pistenabsicherungen oder gewaltige Lawinen sind der Grund für die große Anzahl der Unfallopfer, sondern die Skifahrer und Snowboarder selbst", erläutert Dr. Wolfram Littich, Präsident des Verbandes der Versicherungsunternehmen Österreichs VVO.
Da Freizeitunfälle nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung abgedeckt werden, besteht die Möglichkeit einer privaten Unfallversicherung, die sich auf den Freizeitbereich beschränkt. Da die staatliche Unfallversicherung aber auch für Berufsunfälle oft keinen ausreichenden Versicherungsschutz bietet, ist es ratsam, eine umfassende private Unfallversicherung mit 24 Stundendeckung abzuschließen.

