Prämienpension
Die Lebensversicherung mit staatlicher Förderung überzeugt immer mehr Österreicherinnen und Österreicher. Wie viel man sparen muss, um den maximalen Zuschuss zu erhalten?
Die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge legt weiter stark zu. 2010 wurden um 6,3 Prozent mehr Verträge als im Jahr davor abgeschlossen. Die Versicherungsunternehmen konnten ihre Position ausbauen und halten einen Marktanteil von 92,3 Prozent. Die PZV-Verträge der Versicherungen schnitten gegenüber jenen der Kapitalanlage-Gesellschaften deutlich besser ab. Das zeigt eine aktuelle Erhebung der Finanzmarktaufsicht.
Die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge (PZV) steigt weiter in der Beliebtheitsskala: Mit insgesamt 1.540.675 Verträgen wurden 2010 um 6,3 Prozent mehr Verträge als im Jahr davor abgeschlossen.
Staatlich geförderte Vorsorge/Prämienpension
Als Anreiz zur verstärkten Eigenvorsorge wurde die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge geschaffen, die seit Anfang 2003 angeboten wird. Mit dieser staatlich geförderten Vorsorge, auch Zukunftsvorsorge genannt, fördert der Staat die private Pensionsvorsorge mit einer jährlichen Prämie von minimal 8,5% bis zu 13,5%. Für 2011 ist eine Prämienförderung von 8,5% veranschlagt. Konkret bedeutet das maximal 196,63 Euro vom Staat für eine jährliche Einzahlung von 2.313,30 Euro. Ein Überschlagsbeispiel an dieser Stelle: Bei einer entsprechenden Laufzeit von 30 Jahren und 2.000 Euro Einzahlung jährlich erhält man vom Staat immerhin 5.400 Euro bei durchschnittlich 9% Förderung.

