Pension
31 Prozent der Österreicher sind sich nicht sicher, ob sie im Alter ausreichend abgesichert sein werden. Weitere 26 Prozent glauben, dass sie ihr Vorsorgeziel wahrscheinlich oder sogar mit Sicherheit nicht erreichen werden. Von den jetzigen Pensionisten ist nur ein Drittel mit der Pensionshöhe zufrieden.
Laut Fachverband der Pensionskassen wurde im ersten Quartal 2012 eine durchschnittliche Performance von 4,35 Prozent erwirtschaftet. Sollte sich die internationale Wirtschaft weiter erholen, erscheine es möglich, Teile der durch die Finanzkrise verursachten Ertragslücken aufzuholen.
Die betriebliche Altersvorsorge, die zweite Säule der österreichischen Altersvorsorge, ist im Gegensatz zur gesetzlichen Pension ein privatwirtschaftlich organisiertes und geführtes Modell.
Wien (OTS) - Der Valentinstag gilt in vielen Ländern als Tag der Liebenden - doch bei aller schönen Romantik steht dieser Tag im Gegensatz zu einer anderen Realität, wie eine Analyse der Allianz zeigt: Während EU-weit seit den 1970er Jahren die Zahl der Eheschließungen um 43 Prozent abgenommen hat, hat sich die Anzahl der Scheidungen verdoppelt. Eine bittere Folge: Insbesondere Frauen seien im Alter von tendenziell niedrigerem Lebensstandard betroffen, zeigt die Allianz auf.
Eine aktuelle Statistik der Bundesanstalt Statistik Österreich zeigt, dass die Österreicher im Durchschnitt länger leben, als die Eltern- und Großelterngeneration vor ihnen. Statistisch gesehen werden die Hälfte der Männer mindestens 81 und Frauen sogar 86 Jahre alt.
Die österreichische Bevölkerung wird voraussichtlich von 8,4 Millionen Bürger in 2010 auf 9,0 Millionen in 2030 bis hin zu 9,4 Millionen im Jahre 2050 anwachsen. Zudem wird sich auch die Altersstruktur verschieben. Grund dafür ist jedoch nicht ein starkes Ansteigen der Geburtenrate, sondern dass hierzulande die Bürger immer älter werden. Dies ergab eine Prognose der Bundesanstalt Statistik Österreich (Statistik Austria) auf Basis der aktuellen Bevölkerungsentwicklung.
Nach einer Studie des Marktforscher GfK Austria im Auftrag einer Versicherer- und Bankgruppe fühlt sich die Mehrheit der Österreicher im Alter zwischen 15 und 60 Jahren bei Finanzthemen nur durchschnittlich informiert. Eine deutliche Wissenslücke wurde unter anderem beim Thema Altersversorgung festgestellt.
Wien (OTS) - Die Betriebliche Kollektivversicherung ist eine Betriebspension, welche gerade bei starken Schwankungen der Finanzmärkte mehr Sicherheit für Pensionen bietet, da sie weniger Abhänggikeit vom Kapitalmarkt zeigt. Eine Reform des Pensionskassensystems könnte mit dieser Form der sicheren Pensionsversicherung für Mitarbeiter umgangen werden.
Angesichts der aktuellen Debatte zur Pensionsthematik möchte die österreichische Versicherungswirtschaft einmal mehr die Vorteile sowie den Nutzen einer Betrieblichen Kollektivversicherung hervorheben.
Wien (OTS) - Die durchschnittliche Pensionsdauer der Österreicher und Österreicherinnen beträgt mittlerweile über 23 Jahre, das ist etwa doppelt so lange wie noch vor 40 Jahren. Im Europavergleich liegt Österreich damit an zweiter Stelle. Die Tatsache, dass sich die Lebensdauer zunehemend verlängert, gibt Grund zu der Annahme, dass die staatlichen Ausgaben für Pensionen bis zum Jahr 2060 knapp ein Drittel des BIP ausmachen werden.
Wien (OTS) - In den USA beginnt die Generation, die aus dem großen Baby Boom hervorgegangen ist, heuer in Pension zu gehen. In Österreich wird die große Welle der Ruhestandsantritte für das Jahr 2025 erwartet. Die damit verbundene Herausforderung für das staatliche Pensionssystem sollte nicht unterschätzt werden. Die Allianz weist auf die Notwendigkeit hin, bereits heute Lösungen zu erarbeiten und fordert die Zusammenarbeit von Politik und privatem Sektor.










