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AK fordert mehr Klarheit bei Finanzprodukten

Wien (OTS) - Die Konsumenten brauchen klare Informationen, wenn es um ihre Finanzplanung geht. Deshalb verlangt die AK kundengerechte Finanzverträge. Liegt bei einem Versicherungsprodukt ein hohes Risiko vor, so müssen die Berater eingehende Infotmationen zu Risiken und Kosten bereitstellen. Außerdem soll es für die Kunden bei Versicherungen die Möglichkeit geben, wesentliche Informationen kompakt und in Kurzform zu erhalten. Diese sollen wesentliche Produkteigenschaften wie Vertragssumme, Laufzeit, Kosten oder Risiko beinhalten. Mehr Klarheit verlangt die AK bei Kreditverträgen. Der Gesamtpreis soll für den Kreditnehmer leicht ersichtlich sein, das heißt, die Preisauszeichnung in Form des effektiven Jahreszinssatzes muss alle Kosten und Kreditversicherungsprämien bereits enthalten.

Fünf Tipps der AK Konsumentenschützer für Ihre persönliche Finanzplanung:

  • Vor Vertragsabschlüssen planen Sie immer eine Liquiditätsreserve ein. Es ist wichtig, einen "Notgroschen" zur Seite zu legen - man weiß nie, was kommt.
  • Machen Sie sich über Anschaffungen Gedanken (etwa Auto, Möbel, Ausbildung der Kinder). Stimmen Sie Sparformen auf diese Ziele zeitlich ab.
  • Führen Sie eine Haushaltsabrechnung und ein "Buch" über laufende Einnahmen und Ausgaben. Das schafft Überblick, hilft beim Sparen und sinnvollen Ausgeben.
  • Ein guter Finanzberater schaut in die Zukunft und berücksichtigt mögliche Zinsänderungen (etwa Kredit), fragt nach künftigen Anschaffungen oder Finanzbedarf und kalkuliert auch mögliche Einkommensverluste in seine Empfehlungen ein.
  • Lange Laufzeiten sind riskant, weil viele Lebenslagen die Vertragsbedienung wesentlich beeinträchtigen: Zum Beispiel Scheidung, verändertes Einkommen oder Karenz können eine vorzeitige Vertragsbeendigung erforderlich machen - aber gerade diese Auflö-sungen sind oftmals teuer (zum Beispiel bei Lebensversicherungen).

Grundregeln für ein Finanz-Beratungsgespräch:

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen: Lassen Sie sich Zeit und unterschreiben Sie nicht gleich beim ersten Termin.
  • Betrachten Sie Lockangebote kritisch und hinterfragen Sie sie.
  • Achten Sie darauf: Je höher die versprochene Rendite, desto höher das Risiko.
  • Fordern Sie Informationen zur Kostenbelastung vom Berater ein - diese variiert von Produktgruppe zu Produktgruppe.
  • Legen Sie Ziele fest, und zwar für den Ertrag, Risiko, Laufzeit und Kostencheck. Die Auswahl des Produktes hängt von Ihren persönlichen Vorstellungen ab. Welches Produkt passt zu mir? Welches  Risiko nehme ich in Kauf? Die Palette reicht von Sparbüchern, Lebensversicherungen über Wertpapiersparpläne bis hin zu fondsgebundenen Lebensversicherungen und Aktien.
  • Schließen Sie den Vertrag erst ab, wenn Sie die Eckpfeiler des Produktes (Risiko, Laufzeit, Ertrag, Kosten) ausreichend erklärt bekommen und auch wirklich verstanden haben.

 

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