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Versicherungsvergleich bekannt aus

Beim Versicherungskauf setzen die Österreicher nach wie vor auf die persönliche Beratung

(kunid) Wie ist es zum letzten Versicherungsabschluss gekommen? Diese Frage – also, ob dies beim Berater oder doch online passiert – und weitere Fragen wurden im Auftrag der Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) abgefragt. Die Antworten ergeben ein sehr plastisches Bild der heimischen Versicherungslandschaft. Ohne zu viel zu verraten: Die persönliche Beratung steht weiterhin im Vordergrund.

Wie schließen die Österreicher heute Versicherungsverträge ab? Dieser Frage geht eine aktuelle Studie im Auftrag der Beratungsgesellschaft EY nach.

So hat mehr als ein Drittel der Studienteilnehmer im Vorjahr eine Versicherung abgeschlossen, Auslöser war für mehr als ein Viertel von ihnen der Berater. Auch bei Informationsbeschaffung, Ratschlägen und schlussendlichem Abschluss liegt er auf Platz eins.

Darüber hinaus wurden in der Befragung die Einstellungen der Österreicher zu Online-Abschluss und Online-Beratung erhoben.

Über den jüngsten Versicherungsabschluss

34 % der Befragten haben im Vorjahr eine Versicherung abgeschlossen. Bei 26 % erfolgte der jüngste Abschluss 2017, bei 15 % 2016 und bei 25 % lag er bereits länger zurück.

Dabei wurde von 31 % eine Kfz-Versicherung, von 20 % eine Haushalts- und von 7 % eine Unfallversicherung abgeschlossen.

Vorsorgen (inklusive betrieblicher Altersvorsorge und Lebensversicherung) wurden von 5 % als jüngste abgeschlossene Versicherung angegeben.

Für ebenfalls je 5 % der Studienteilnehmer betraf der bislang letzte Abschluss eine Haftpflicht-, Rechtsschutz- oder Reiseversicherung.

Wie es zum Abschluss kam

Dass sie eine bestimmte Versicherung benötigen, haben 28 % der Befragten von ihrem Versicherungsberater erfahren (bei diesen handelt es sich laut Auskunft von EY definitionsgemäß um den angestellten Außendienst bzw. um Einfachagenten).

Für je ein Viertel waren Freunde, Familie oder Bekannte bzw. die eigene Erfahrung Auslöser.

Während 6 % beim Offlinekauf eines anderen Produkts auf die Notwendigkeit einer Versicherung hingewiesen wurden, waren es bei Onlinekäufen nur – überaus aussagekräftige – 2 %!

Am wenigsten relevant beim Versicherungsabschluss waren laut Studie Apps von Versicherungen sowie Fernsehen und Radio.

Informationsbeschaffung und Ratgeber

Auch bei der Beschaffung von Informationen über das dann abgeschlossene Versicherungsprodukt liegen Berater mit 40 % an erster Stelle. Von Freunden, Familie oder Bekannten haben 17 %  Informationen erhalten, von Online-Vergleichsportalen 15 %.

Als Ratgeber den größten Einfluss auf den Abschluss hatten erneut Versicherungsvertreter. 59 % der Befragten ließen sich von ihnen beeinflussen, während je 56 % auf Freunde, Familie und Bekannte oder die eigene Erfahrung vertrauten.

Interessant: Online-Vergleichsportale (26 %) oder Versicherungs-Websites (23 %) hatten im Vergleich dazu deutlich weniger Einfluss auf den Abschluss.

Bei wem gekauft wurde

Schlussendlich wurde das Versicherungsprodukt dann von 82 % offline – also sozusagen „stationär“ – gekauft. So haben 56 % der Befragten bei einem Versicherungsvertreter, weitere 10 % bei einem Makler bzw. Mehrfachagenten abgeschlossen.

8 % aller Abschlüsse sind bei einem Bankberater erfolgt, weitere 6 % über Online-Vergleichsportale. Je 4 % haben über die Website des Versicherers bzw. bei einem Händler anlässlich des Kaufs eines Produkts abgeschlossen.

Eine weitere Frage betraf allgemein den Versicherungsabschluss bei einem Händler. 23 % der Studienteilnehmer haben schon einmal eine Versicherung bei einem Autohändler abgeschlossen.

Auch bei Reiseveranstaltern (22 %) und Elektronikhändlern (17 %) wurden bereits Versicherungsprodukte gekauft. Allerdings hat die Hälfte der Befragten noch nie ein Versicherungsprodukt bei einem Händler abgeschlossen. Die Studie ergibt ein klares Bild: Die Österreicher setzen mehr denn je auf die persönliche Beratung ihres Betreuers.


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