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Damit Blessuren nicht zum Gesundheitsrisiko werden

Schnell zieht man sich nicht nur beim Sport oder während der Haus- und Gartenarbeit Prellungen sowie Schnitt-, Schürf-, Platz- oder Kratzwunden zu. Selbst wenn deswegen nicht immer ein Arzt konsultiert werden muss, sollten auch kleinere Verletzungen richtig behandelt werden, um Infektionen oder eine Narbenbildung auszuschließen.

Bei jeder Verletzungsart ist Hygiene eine Grundvoraussetzung, um unangenehme Folgen zu vermeiden. Nur unter möglichst keimfreien Bedingungen haben Bakterien und andere Krankheitserreger keine Chance, durch die Wunde in den Körper zu gelangen und für Entzündungen zu sorgen.

Gesundheitsexperten raten daher, Wunden zuallererst mit Wasser zu reinigen. Wichtig ist, dass man dabei immer von der Wunde wegwischt und anschließend die verletzte Stelle desinfiziert und mit einem Wundheilgel versorgt. Größere und blutende Wunden können, wenn notwendig, mit einem Pflaster abgedeckt werden. Bei kleineren Blessuren kann man unter Umständen darauf verzichten, da sie meist schnell zuheilen.

Prellungen und blaue Flecken

Doch nicht nur offene Wunden, auch Prellungen und blaue Flecken schmerzen. Zwar ist hier keine Desinfektion nötig, sinnvoll und schmerzlindernd ist es jedoch, die betroffenen Stellen schnell zu kühlen. Wichtig dabei ist, dass man Eis oder verwendete Kühlelemente nicht direkt, sondern beispielsweise in ein sauberes Tuch eingewickelt auf die Haut legt, da es sonst zu Erfrierungen kommen kann.

Generell sollte bei großflächigen Verletzungen, tiefen und stark blutenden Wunden sowie starken Prellungen und großen Blutergüssen ein Arzt konsultiert werden. Wichtig ist dies insbesondere bei starken Schmerzen oder einem verminderten Gefühl in Armen oder Beinen, einer eingeschränkten Beweglichkeit, einer Verletzung am Kopf, Bissverletzungen oder bei schweren Verbrennungen. Auch bei einem fehlenden Tetanusschutz sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Gegen lebensbedrohliche Infektionen

Tetanus, auch Wundstarrkrampf genannt, ist eine oftmals tödlich verlaufende Infektionskrankheit. Wie das Bundesministerium für Gesundheit mitteilt, sterben trotz der Fortschritte in der Intensivmedizin immer noch über 20 Prozent der an Tetanus Erkrankten. Wundstrarrkrampf wird durch Bakterien verursacht, die insbesondere in der Erde, aber auch im Straßenstaub vorkommen und selbst durch kleine Schnitt-, Riss-, Biss- oder Schürfwunden in den Körper gelangen können.

Grundsätzlich ist wichtig, dass alle Säuglinge, Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene entsprechend dem offiziellen Impfplan für Österreich, der jährlich vom Impfausschuss des Obersten Sanitätsrates herausgegeben wird, einen vollständigen Impfschutz gegen Tetanus haben. In der Regel erhalten Säuglinge vom dritten bis zum 12. Lebensmonat für einen Grundschutz drei Impfungen.

Richtig geimpft

Die ersten beiden Auffrischimpfungen sollten laut Impfkalender im Alter von sieben bis neun Jahren erfolgen. Danach sind regelmäßige Auffrischimpfungen alle zehn Jahre und ab dem 60 Lebensjahr alle fünf Jahre nach der letzten Auffrischung notwendig, damit ein ausreichender Schutz gewährleistet ist.

Erwachsene bis 60 Jahren sollten also an eine Auffrischimpfung denken, wenn die letzte Impfung gegen Tetanus länger als zehn Jahre und ab dem 60. Lebensjahr länger als fünf Jahre zurückliegt. Auskunft darüber, wann die letzte Impfung erfolgte, gibt in der Regel der Impfpass.


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