Kostenlose Servicenummer:
+43 316 338370 2424
 Mo - Fr 08:00 - 17:00

Versicherungsrechner bekannt aus:
 
Versicherungsvergleich bekannt aus

Dauerhaft niedrigere Prämien durch Selbstbehalt

Als Selbstbeteiligung oder Selbstbehalt wird der Betrag oder Betragsanteil bezeichnet, den ein Versicherungskunde (Versicherungsnehmer) entsprechend einer Vereinbarung im Versicherungsvertrag im Schadenfall selbst übernimmt.

Versicherer bieten für eine Vielzahl von Versicherungsarten – zum Beispiel für Kfz-Kasko-, private Kranken- und Rechtsschutz-Versicherungsverträge, aber auch für Haftpflicht-, Haushalts-, Eigenheim- und/oder Reiseversicherungs-Polizzen einen Selbstbehalt an.

Ein Selbstbehalt wird nur fällig, wenn es zu einem Schadenfall gekommen ist. Er ist üblicherweise für jeden eingetretenen versicherten Schaden zu entrichten. Einzig in der Krankenversicherung ist der zu tragende Eigenanteil fast immer auf einen Jahreshöchstbetrag begrenzt.

Wann sich der Selbstbehalt rechnet

Versicherungskunden, die nie einen Schaden erleiden, können den ersparten Beitrag anderweitig ausgeben. Auch bei einer durchschnittlichen Schadenhäufigkeit ist die Prämienersparnis in der Regel größer als der aus der eigenen Tasche zu zahlende Teil des Schadens.

Finanziell schlechter mit einer Selbstbeteiligung fahren nur Versicherungsnehmer, die überdurchschnittlich oft von Schäden betroffen sind.

Doch selbst dann kann ein Selbstbehalt positiv sein. Denn wer Kleinschäden gar nicht erst meldet, verringert das Risiko, dass ihm die Versicherung wegen vieler Schäden kündigt.

Wann sich ein Selbstbehalt rentiert

Jeder Versicherungskunde kann sich leicht selbst ausrechnen, wie lange er schadenfrei sein muss, damit sich der Selbstbehalt lohnt. Die Formel lautet: Höhe des Selbstbehaltes geteilt durch den Beitragsunterschied zwischen den Tarifen mit und ohne Selbstbehalt ergibt die Anzahl der Jahre.

Beispiel: Selbstbehalt 100 Euro, Jahresbeitrag 150 Euro ohne und 130 Euro mit Selbstbehalt (Unterschied 20 Euro), also 100/20 = fünf Jahre. Das heißt: Wer maximal alle vier Jahre einen Schaden erleidet, fährt trotz Selbstbehalt günstiger. In der privaten Krankenversicherung ist die Rechnung noch einfacher, denn da lohnt sich für Kranke meist sogar ein Selbstbehalt von einigen Hundert Euro pro Jahr.

Prinzipiell ist es in diesem Zusammenhang sinnvoll, sein Versicherungspaket als Ganzes zu betrachten. Wer in allen Sparten tragbare Selbstbehalte vereinbart, erhält eine ansehnliche Beitragsersparnis. Davon können Kleinschäden meist problemlos selbst bezahlt werden.


Wir vergleichen über 25 bekannte Marken