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DER STANDARD - Zukunftsvorsorge auf den Aktienmärkten. Sollte der Staat die private Pensionsvorsorge finanzieren?

Wien (OTS) - Der Börsencrash 2008 hat gezeigt, dass die Zukunftsvorsorge für viele Österreicher bei weitem nicht so rosig aussieht wie angenommen. Durch die Finanzkrise können viele Fonds und Versicherungen nur noch das ursprünglich eingezahlte Kapital auszahlen. Das heißt, es findet keine Wertsteigerung statt, berücksichtigt man die Inflation, ist sogar ein realer Verlust der Fall. Ein Sparbuch ist in diesem Fall die günstigere Variante. Ein Vorwurf des VKI an einige der Anbieter ist, dass die Verträge zu unklar formuliert waren, die Angelegenheit soll nun vor Gericht ausgetragen werden. Eines gilt es dabei jedoch nicht zu vergessen: Der Staat ist keineswegs unschuldig an dem Ganzen. Um das erklärte Ziel, nämlich die Börse Wien zu stärken, zu erreichen, wurde bei der Zukunftsvorsorge ein Aktienanteil von 40 Prozent gesetzlich vorgeschrieben. Mittlerweile wurde die Quote zwar nach unten geschraubt, dennoch wird Standortpolitik mit der privaten Pensionsvorsorge vermischt. 
Die eigentliche Frage ist aber eine andere: Ist es Aufgabe des Staates, Steuergeld für die private Pensionsvorsorge zu verwenden? Keine Frage: Die staatlichen Pensionen werden in den nächsten Jahrzehnten schrumpfen. Wer das nicht privat kompensiert, wird  seinen Lebensstil einschränken müssen. Vorsorge ist also nötig, sie muss von der Politik aber nicht finanziert werden. Man sollte sich lieber auf das Wesentliche konzentrieren: das  Konsumentenschutzrecht so gestalten, dass nur verständliche Produkte angeboten werden können. Das Steuergeld sollte besser in das staatliche Pensionssystem fließen.
 

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