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Die Bevölkerung wird immer älter

Die österreichische Bevölkerung wird voraussichtlich von 8,4 Millionen Bürger in 2010 auf 9,0 Millionen in 2030 bis hin zu 9,4 Millionen im Jahre 2050 anwachsen. Zudem wird sich auch die Altersstruktur verschieben. Grund dafür ist jedoch nicht ein starkes Ansteigen der Geburtenrate, sondern dass hierzulande die Bürger immer älter werden. Dies ergab eine Prognose der Bundesanstalt Statistik Österreich (Statistik Austria) auf Basis der aktuellen Bevölkerungsentwicklung.

Nach Angaben der Statistik Austria verschiebt sich die Altersstruktur deutlich hin zu den älteren Menschen. Während derzeit 23 Prozent der Bevölkerung über 60 Jahre alt sind, werden es im Jahre 2020 bereits rund 26 Prozent und etwa ab 2030 sogar mehr als 30 Prozent sein.

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen im Alter von null bis 17 Jahren wird in den nächsten 20 Jahren um rund zwei Prozent abnehmen. Es wird erwartet, dass die Anzahl der jungen Erwachsenen im Alter zwischen 18 bis 29 Jahren von rund 1,28 Millionen in 2010 bis 2015 geringfügig ansteigt, dann aber bis 2030 auf 1,16 Millionen fällt. Das wäre eine Reduzierung um knapp zehn Prozent.

Durchschnittsalter der Erwerbstätigen steigt

Stetig weniger wird die Personengruppe des zentralen Erwerbsalters (30- bis 54-Jährige). Die Statistik Austria rechnet damit, dass 2030 mit 2,90 Millionen Bürgern dieser Altersgruppe die Zahl bereits um rund sieben Prozent niedriger sein wird als im Jahr 2010 mit 3,13 Millionen.

Zudem rechnen die Statistikexperten damit, dass die Gruppe der älteren Arbeitskräfte immer größer wird, sodass die Zahl der Menschen im späten Erwerbs- beziehungsweise frühen Ruhestandsalter (55- bis 64-Jährige) langfristig deutlich anwächst. Insbesondere nach 2015 soll es der Prognose nach mit dem Eintritt der Baby-Boom-Generation in dieser Altersklasse zu starken Zuwächsen kommen.

Im Vergleich zu 0,96 Millionen Personen im Jahr 2010 werden für 2020 1,24 Millionen Bürger beziehungsweise ein Plus von 30 Prozent und für 2025 mit 1,32 Millionen Personen sogar ein Plus von 38 Prozent erwartet.

Die Alten werden immer mehr

Ein deutlicher Anstieg wird auch in der Gruppe der „jungen Alten“ zwischen 65 und 79 Jahren prognostiziert. Bereits in vier Jahren wird es mit 1,17 Millionen Bürgern neun Prozent mehr jüngere Alte geben als 2010 (1,08 Millionen). Bis 2020 wird die Anzahl der Bürger dieser Altersklasse sogar um 14 Prozent auf über 1,23 Millionen anwachsen.

Es wird erwartet, dass es im Vergleich zu 2010 bis zum Jahr 2030 einen Anstieg um 42 Prozent auf dann 1,52 Millionen „junge Alte“ geben wird. Mit den stärksten Zuwächsen rechnet man bei den betagten und hoch betagten Personen, also den Menschen ab 80 Jahren. In Österreich werden bereits 2015 mit 426.000 Personen, die 80 Jahre oder älter sind, fünf Prozent mehr betagte Menschen leben als 2010. Letztes Jahr waren es nämlich noch 405.000 Bürger dieser Altersgruppe.

Die Experten gehen davon aus, dass diese Zahl bis 2020 auf 486.000 ansteigt, was ein Plus von 20 Prozent gegenüber 2010 wäre. Für das Jahr 2030 wird sogar erwartet, dass 635.000 Personen 80 Jahre und darüber sind, was einen Zuwachs zu 2010 um 57 Prozent bedeuten würde. Bisher ist knapp jeder sechste Österreicher ab 65 Jahre alt. 2030 wird dieses Alter voraussichtlich bereits jeder vierte und in 2050 sogar fast jeder dritte Bürger des Landes erreicht haben.

Individuelle Konsequenzen

Was bedeutet nun eine zurückgehende Kinderzahl und die steigende Anzahl von Älteren für den einzelnen Bürger? Wenn immer weniger Jüngere nachkommen, sorgen auch künftig immer weniger Erwerbstätige für die Pension der immer mehr werdenden Älteren.

Daher ist es für den Einzelnen wichtig, bereits frühzeitig vorzusorgen, um sorgenfrei den eigenen Ruhestand genießen zu können. Denn die meisten Bürger müssen nach Meinung von Experten mit teils hohen Pensionslücken, also einer Differenz zwischen letztem Einkommen und staatlicher Pension, rechnen.

Bei der Frage, wie hoch diese Lücke im Einzelfall sein wird und welche finanziellen Absicherungslösungen für die jeweilige Situation sinnvoll sind, ist ein Versicherungsfachmann gerne behilflich.

 


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