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Die Zahlungsmoral hat sich verschlechtert

KMU bezahlen ihre Rechnungen immer später und können so auch die Gläubiger in finanzielle Schwierigkeiten bringen.

Immer mehr klein- und mittelständische Unternehmen lassen sich drei Monate oder länger Zeit, bis sie offene Rechnungen begleichen. Einem Unternehmen, das verspätet seine Forderungen erhält oder gar darauf sitzen bleibt, droht im schlimmsten Fall die Insolvenz. Es gibt jedoch eine Absicherungslösung, damit zumindest unbezahlte Forderungen für den Gläubiger nicht den Ruin bedeuten.

Nach Angaben der Creditreform Wirtschaftsauskunftei Kubicki KG hat sich das Zahlungsverhalten der Klein- und Mittelunternehmen (KMU) verschlechtert. Sie begleichen ihre Rechnungen im Vergleich zu früher immer später, wie eine Umfrage unter 1.700 Klein- und Mittelunternehmen ergab.

Der Anteil der Unternehmen, die ihre Rechnungen pünktlich innerhalb eines Monats bezahlen, hat sich von 67,5 Prozent im Herbst 2011 auf 65,8 Prozent ein Jahr später verringert. 3,7 Prozent lassen sich sogar mehr als 90 Tage Zeit, ein Jahr vorher waren es nur 2,7 Prozent gewesen. Jeder zehnte Befragte, konkret 10,3 Prozent, beklagt mittlerweile Forderungsverluste in Höhe von über einem Prozent, ein Jahr zuvor war es noch jeder Zwölfte (8,1 Prozent).

Sicherungsmaßnahmen gegen Zahlungsmuffel

Jede nicht bezahlte Rechnung kann bei dem Gläubiger, also bei der Firma, der das Geld geschuldet wird, einen Dominoeffekt auslösen. Selbst bei einem gut gehenden Unternehmen kann sich durch hohe Zahlungsausfälle die Bonität verschlechtern. Schlimmstenfalls gerät der Betrieb selbst in finanzielle Schwierigkeiten und kann seinerseits Rechnungen nicht mehr pünktlich begleichen.

Der Unternehmer sollte daher eigene Sicherungsmaßnahmen treffen, um Forderungsausfällen vorzubeugen. Vor der Auftragsannahme kann beispielsweise die Bonität des möglichen Kunden bei einschlägigen Anbietern überprüft werden. Ein genaues Debitorenmanagement ermöglicht zudem, dass Zahlungsverzögerungen rasch erkannt werden, um umgehend reagieren zu können. Eine Garantie gegen Zahlungsausfälle ist dies jedoch nicht.

Versicherungsschutz gegen Zahlungsausfälle

Das Zahlungsausfallrisiko kann durch eine Kredit- oder auch Warenkredit-Versicherung gemindert werden. Sie springt ein, wenn berechtigte und nachweisliche Forderungen aus Warenlieferungen sowie aus Werks- und Dienstleistungen in einem bestimmten Zeitraum nicht bezahlt wurden. Die Kreditversicherung erspart dem Unternehmen dabei den oftmals erfolglosen Gang zum Anwalt oder zum Inkassobüro.

Um es gar nicht zum Schaden kommen zu lassen, werden je nach Vertragsvereinbarung durch den Versicherer Kreditprüfungs- und Überwachungsaufgaben übernommen. Sollte es dennoch zu Forderungsausfällen kommen, werden diese abzüglich einer vereinbarten Selbstbeteiligung vom Versicherer bezahlt. Für fast jede Branche und Firmengröße werden mittlerweile Kreditversicherung angeboten.

 

 

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