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Eisige Überraschung nach dem Winterurlaub

72 Stunden Regel

Bei Minusgraden können Wasserleitungen einfrieren oder andere Kälteschäden entstehen. Wenn die Wohnung oder das Gebäude länger als 72 Stunden verlassen wird, müssen Mieter oder Besitzer Vorkehrungen gegen Kälte- und Wasserschäden treffen. Ansonsten kann die Versicherung die Zahlung verweigern. Diese „72-Stunden-Regel“ ist meist in den Vertragsbedingungen der Haushalts- oder Eigenheimversicherung enthalten.

Gefahr durch Leitungswasser

Gefrierendes Wasser dehnt sich aus und kann Leitungen zum Platzen bringen. Wenn aus dem geplatzten Rohr Wasser in die Wohnung fließt und der Schaden tagelang unbemerkt bleibt, können die Folgen katastrophal sein. Die Haushalts- bzw. Eigenheimversicherung verweigert meist die Zahlung, wenn der Versicherungsnehmer nicht vorgesorgt hat und die Wohnräume länger als 3 Tage unbeaufsichtigt waren.

Wofür die Versicherung aufkommt

Eine Haushalts- oder Eigenheimversicherung schützt unter anderem vor den finanziellen Folgen von Schäden durch austretendes Leitungswasser. Die Versicherung zahlt zum Beispiel bei Wasserrohrbruch, oder wenn Wasser aus dem Geschirrspüler oder der Waschmaschine ausfließt. Nicht versichert sind in der Regel Rohrbrüche durch Korrosion, Verschleiß oder Abnützung sowie Schäden durch austretendes Wasser aus Schwimmbecken, Aquarien, Schäden durch Rückstau und Schmelzwasser, Grundwasser und Hochwasser. Einzelne Bereiche können gegen eine Mehrprämie mit eingeschlossen werden.

Damit die Versicherung zahlt, ist es wichtig, dass alle Wasserleitungen und damit verbundenen Einrichtungen ordnungsgemäß instand gehalten werden. Schäden durch überlaufendes Wasser oder Wasserdampf sowie durch Frostschäden werden nur übernommen, sofern Haus oder Wohnung regelmäßig besucht werden. Wenn länger als 3 Tage niemand zu Hause ist und das Haus oder die Wohnung leer stehen, gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen.

Wichtig ist es vor allem, den Hauptwasserhahn bei längerer Abwesenheit abzudrehen. Die Wasserleitungen sollten entleert und abgesperrt, und außerdem mit Frostschutzmittel befüllt werden. Da sich in Siphonen meist Restwasser befindet, sollten auch diese mit Frostschutzmittel gefüllt werden. Sprinkleranlagen zur Feuerprävention oder Wasseranschlüsse für die Feuerwehr müssen zwar nicht abgesperrt, aber gegen Frost geschützt werden. Eine Wärmedämmung alleine ist kein ausreichender Schutz.

Die 72-Stunden-Regel ist im Winter besonders aktuell, gilt jedoch das ganze Jahr über. Auch während des Sommerurlaubs sollte zur Sicherheit der Hauptwasserhahn abgedreht werden.

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Verbraucherschützer Ivo Radulovski rät: „Konsumenten sollten bei der Wahl ihrer Versicherung darauf achten, dass sie die individuellen Risiken abdeckt. Die Versicherungssumme sollte hoch genug sein, um im Schadensfall den Wert der Einrichtung ausreichend zu begleichen.“ Je nach Versicherungsgesellschaft gelten andere Prämien und Leistungen. Die Preisunterschiede sind teilweise enorm, ein Vergleich ist daher empfehlenswert. Auf www.versichern24.at können Konsumenten auf einen Blick verschiedene Anbieter vergleichen und die passende Haushalts- oder Eigenheimversicherung sofort abschließen. Darüber hinaus bietet die Konsumentenplattform Versichern24 Vergleichsrechner für alle gängigen Versicherungssparten, von der Kfz- bis zur Unfallversicherung.


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