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FAQ - Häufige Fragen

Welche Bedeutung hat der Prognosezeitraum in der BU-Versicherung?

10. Februar 2014 - 13:09 -- Walentina Unruh

Damit die BU-Versicherung leistet, benötigt der Versicherungsnehmer eine ärztliche Bestätigung, dass seine Berufsunfähigkeit voraussichtlich für den vereinbarten Zeitraum andauern wird. Empfehlenswert ist ein Prognosezeitraum von 6 Monaten. Ein Zeitraum von 3 Jahren ist für Versicherungsnehmer weniger vorteilhaft, weil hier eine ärztliche Prognose schwieriger ist.

Was ist der Unterschied zwischen konkreter und abstrakter Verweisung?

10. Februar 2014 - 12:23 -- Walentina Unruh

In der abstrakten Verweisung kann die Gesellschaft den Versicherungsnehmer auf eine andere Tätigkeit verweisen, wenn er seinen alten Beruf nicht mehr ausüben kann. Dabei ist es unerheblich, ob die Situation am Arbeitsmarkt einen Wechsel in den neuen Beruf überhaupt zulässt.

Die konkrete Verweisung betrifft Versicherungsnehmer, die nach dem Eintritt der Berufsunfähigkeit in einem neuen Beruf tätig sind. Auf diesen können sie von der Gesellschaft verwiesen werden.

Welche Krankheiten muss ich bei der Antragstellung angeben?

10. Februar 2014 - 12:20 -- Walentina Unruh

Wichtig ist, dass Sie alle im Antrag gestellten Fragen wahrheitsgemäß beantworten. Im Zweifelsfall sollten Sie bei Ärzten nachfragen, von denen Sie im jeweiligen Zeitraum behandelt wurden.

Bedenken Sie, dass Ihre Antworten in der Regel erst bei einem Versicherungsfall genauer überprüft werden. Dann können fehlerhafte Angaben dazu führen, dass die Versicherung nicht zahlt.

Kann die BU-Versicherung zu einem späteren Zeitpunkt erhöht werden?

10. Februar 2014 - 12:18 -- Walentina Unruh

Wenn eine Nachversicherungsgarantie vereinbart wurde, ist eine Erhöhung ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich. Diese Garantie ist in der Regel an bestimmte Ereignisse wie Heirat oder Studienabschluss gebunden.

Alternativ kann eine dynamische BU-Versicherung abgeschlossen werden, die sich automatisch und regelmäßig erhöht.

Wann ist jemand berufsunfähig?

10. Februar 2014 - 12:16 -- Walentina Unruh

Als berufsunfähig gelten versicherte Personen,

a) deren Arbeitsfähigkeit auf weniger als die Hälfte der Arbeitsfähigkeit von vergleichbaren gesunden Personen abgesunken ist und die
b) in den letzten 15 Jahren vor dem Stichtag in mindestens 90 Versicherungsmonaten eine erlernte Berufstätigkeit oder eine Erwerbstätigeit als Angestellte ausgeübt haben.

Im Leistungsfall lässt die BU-Versicherung die Arbeitsfähigkeit durch Gutachter prüfen. Auch die bisher ausgeübte Tätigkeit wird berücksichtigt.

Auf welchen Beruf kann mich die Versicherung im Leistungsfall verweisen?

10. Februar 2014 - 12:15 -- Walentina Unruh

Im Vorhinein ist das schwer zu sagen. Wenn Ihr Vertrag eine Verweisungsklausel enthält, wird die Versicherung im Leistungsfall prüfen, ob Sie nicht eine andere Tätigkeit ausüben könnten. Welche Tätigkeit das sein könnte, hängt von Ihrer Ausbildung und Ihrer beruflichen Erfahrung ab.

Was ist der Vorteil einer dynamischen BU-Versicherung?

10. Februar 2014 - 12:14 -- Walentina Unruh

Durch den Dynamik-Einschluss in der BU-Versicherung werden Leistung und Prämie regelmäßig erhöht. Der besondere Vorteil besteht darin, dass diese Erhöhung keine erneute Gesundheitsprüfung erfordert. Da eine BU-Versicherung meist über viele Jahre läuft, ist es sinnvoll, sich durch eine Dynamik gegen die Inflation abzusichern.

Soll ich in der BU-Versicherung einen Berufswechsel der Versicherungsgesellschaft melden?

10. Februar 2014 - 12:13 -- Walentina Unruh

Ob Sie einen Berufswechsel melden müssen, ist je nach Anbieter in den Versicherungsbedingungen geregelt. Die Berufsunfähigkeitsversicherung gilt jedenfalls auch nach einem Wechsel. Einige Versicherungsgesellschaften erhöhen bei einem Berufswechsel die Prämie, die meisten Anbieter verzichten jedoch darauf. Wenn Sie in einen Beruf mit geringerem Risiko wechseln, kann eine Meldung auch zu günstigeren Prämien führen.

Darf die Berufsunfähigkeitsversicherung die Leistung verweigern, wenn der Versicherungsnehmer in der Lage wäre, einen anderen Beruf auszuüben?

10. Februar 2014 - 12:11 -- Walentina Unruh

Ja, wenn die Versicherungsbedingungen eine sogenannte “Verweisungsklausel” enthalten. Diese Klausel erlaubt es der Versicherung, die Leistung zu verweigern, wenn der Versicherungsnehmer einen anderen, etwa gleichwertigen Beruf ausüben könnte. Das gilt auch dann, wenn der Versicherungsnehmer in diesem Beruf durch die schlechte Arbeitsmarktlage keine Anstellung findet.

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