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Fast 30% mehr Schadensleistungen bei Rechtsschutzversicherungen seit 2008

Immer mehr Österreicher legen Wert auf privaten Rechtsschutz.

In einem Rechtsstreit fällt die letzte Entscheidung oft erst vor Gericht. Viele schrecken jedoch aus Kostengründen davor zurück, ihr Recht einzufordern. Rechtsschutzversicherungen helfen dabei und sind immer stärker gefragt. Aufgrund hoher Prämienunterschiede spart ein Vergleich bis zu 200 Euro im Jahr.

Recht zu haben heißt nicht, Recht zu bekommen. Das gilt besonders für rechtliche Auseinandersetzungen im Privatbereich, zum Beispiel bei Schadensersatzansprüchen und Schmerzensgeldforderungen. Denn schon eine Klage mit einem Streitwert von 500 Euro führt zu mindestens 300 Euro Anwalts- und Gerichtskosten. Wer den Rechtsstreit auch noch verliert, muss im Nachhinein mit doppelt so hohen Kosten rechnen.
Mit einer Rechtsschutzversicherung muss der Versicherte nicht auf sein Recht verzichten, das Kostenrisiko sinkt. Je nach Versicherung werden die Kosten für Rechtsanwälte, Notare und Sachverständige übernommen. Unter den vielen Angeboten und Varianten ist es oft schwierig, die passende Versicherung zu finden.

Steigende Nachfrage

Rechtsschutz wird für die Österreicher immer wichtiger. Leisteten Rechtsschutzversicherungen im Jahr 2008 noch 183 Mio. Euro, so waren es 2011 laut VVO (Versicherungsverband Österreich) bereits 234 Mio. Euro an Versicherungsleistungen. Somit sind die Leistungen in diesem Zeitraum um 27,86% gestiegen.

Die Rechtsschutzversicherung ARAG verzeichnete 2012 die häufigsten Leistungen für Beratung (44,6%) Vertragsstreitigkeiten (22,0%) und Schadensersatzansprüche (13,7%). Eher selten wird die Versicherung für Strafverfahren oder im Bereich des Arbeits- und Dienstrechts eingesetzt.

Laut der Versicherung D.A.S. schließen die meisten Konsumenten eine Kfz- , Privat- sowie eine Verkehrs- und Privatrechtsschutzversicherung ab. Viele bevorzugen auch einen umfassenden Schutz, bestehend aus Verkehrs-, Privat-, Berufs-, Sozial-, Grund- und Familienrechtsschutz.

Als wichtigste Bereiche in der Rechtsschutzversicherung sieht die Donau Versicherung den Kfz-, Vertrags- sowie Beratungsrechtsschutz. Die VAV Versicherung, auf Kfz-Rechtsschutz spezialisiert, leistet vor allem (zu 84%) für Verkehrsunfälle.

Aus Sicht der Allianz werden Rechtsschutzversicherungen in Österreich vor allem für Vertragsstreitigkeiten, Schadensersatzansprüche sowie die Beratung in Rechtsangelegenheiten genutzt. Zunehmend kommen die Versicherungen auch für Schäden aus den Bereichen Grundstückseigentum und Miete auf.

Ein Fall für die Rechtsschutzversicherung

Besonders die Kfz-Rechtsschutzversicherung ist wichtig, da gerade in diesem Bereich viele Schadensfälle auftreten. Zum Beispiel wurde Herrn W. an einer Kreuzung der Vorrang genommen. Der Unfallgegner behauptet jedoch, nicht schuld zu sein, da Herr W. viel zu schnell gewesen sei. Auch die Versicherung des Unfallgegners weigert sich, für den Schaden aufzukommen. Die Rechtsschutzversicherung hilft Herrn W. dabei, seine Ansprüche durchzusetzen.

Nicht nur Probleme im Straßenverkehr, sondern auch im privaten und familiären Umfeld führen schnell zu Rechtsstreitigkeiten. Wenn das Kind von Frau P. im Skiurlaub von einem Snowboardfahrer umgestoßen und verletzt wurde, unterstützt die Rechtsschutzversicherung sie dabei, Schmerzensgeld einzuklagen. Bei Erbstreitigkeiten kann vor Gericht die Gültigkeit des Testaments angefochten werden. Die Rechtsschutzversicherung kann außerdem genutzt werden, um vom Kindesvater Unterhalt für das eheliche oder nicht eheliche Kind einzufordern, wenn dieser nicht bezahlen will.

Rechtschutzversicherung nach Maß

Versicherungsnehmer sollten vor Abschluss der Rechtsschutzversicherung überlegen, welche Risiken sie abdecken wollen und wo bereits andere Versicherungen schützen. Ivo Radulvoski von Versichern24 empfiehlt: „Die Versicherung sollte auf jeden Fall den individuellen Bedürfnissen des Versicherungsnehmers entsprechen. Daher ist es wichtig, Anbieter und Versicherungsbedingungen zu vergleichen, um die optimale Lösung zu finden.”

Je nach Bedarf können zur Basis Rechtsschutzversicherung Zusatzpakete wie Berufs-, Sozial-, Grundstücks- und Familienrechtsschutz, ausgewählt werden. Wer zum Beispiel nie mit fremden Autos unterwegs ist, benötigt keine Lenker-Rechtsschutzversicherung.

Wer soll versichert werden?

Wichtig ist außerdem der zu versichernde Personenkreis. Im Vergleichsrechner auf www.versichern24.at können Konsumenten zwischen Familien, Senioren, Singles und Alleinerziehenden wählen. Mitversichert sind in Regel der Versicherungsnehmer, der im selben Haushalt lebende Ehepartner oder Lebensgefährte sowie Kinder (je nach Versicherung bis zum 23., 25. bzw. 27. Lebensjahr), die noch im selben Haushalt wohnen und kein regelmäßiges Einkommen beziehen. Eine Single-Rechtsschutzversicherung gilt jedoch nur für die versicherte Person.

Die Rechtsschutzversicherung sollte der jeweiligen Lebensphase angepasst werden, wie zum Beispiel nach einer Scheidung oder dem Pensionsantritt. Einige Versicherungen gewähren Senioren, Singles oder alleinerziehenden Personen eine günstigere Prämie. Die Verkehrs- und Privatrechtsschutzversicherung für Singles ist bei der HDI sogar um bis zu 60 Euro günstiger als jene für Familien. Alleinerziehende Mütter oder Väter sowie Senioren sparen bei der ARAG oder VAV Versicherung durch einen Prämienvergleich bares Geld.

Sparpotenzial bis zu 200 Euro im Jahr

Prämien können auch innerhalb eines Personenkreises stark variieren. Wie ein Vergleich auf Versichern24 zeigt, beträgt die Differenz zwischen der teuersten und billigsten  Verkehrs-, Privat-, Berufs-, Sozial-, Grund- und Familienrechtsschutzversicherung für eine Person knapp 200 Euro im Jahr. Auch Familien können durch einen Anbietervergleich jährlich mehr als 100 Euro einsparen. Wenn bereits eine Kfz-Bonus-Malus-Stufe von 00 oder kleiner besteht bzw. nur ein Kfz versichert werden soll, gewähren einige Versicherungen zusätzliche Rabatte.


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Wartezeit bis zu 12 Monaten

Die Rechtsschutzversicherung deckt mit Vertragsabschluss nicht sofort alle Risiken ab. Zum Beispiel beginnt der allgemeine Vertragsrechtsschutz erst drei Monate nach Abschluss. Für den Erbrechtsschutz kann die Wartezeit sogar bis zu zwölf Monate dauern. Versicherungsexperte Ivo Radulovski rät: „Konsumenten sollten nicht warten, bis ein Rechtsstreit eintritt, um eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Denn dann ist es oft schon zu spät. Die Versicherung gilt nur für jene Fälle, die ab Beginn des Versicherungsschutzes eintreten. Rechtsstreitigkeiten, die vor diesem Datum passieren, werden auch im Nachhinein nicht gedeckt.”

Privathaftpflichtversicherung zusätzlich sinnvoll

Neben der Rechtsschutzversicherung ist auch eine private Haftpflichtversicherung in vielen Situationen vorteilhaft. Wer fahrlässig jemanden verletzt oder fremdes Eigentum beschädigt, muss für den Schaden in der Regel selbst aufkommen. Eine Privathaftpflichtversicherung deckt in so einem Fall die entstandenen Kosten.

Vergleichen zahlt sich aus

Auf www.versichern24.at ist ein Vergleich von Prämien und Leistungen für Rechtsschutzversicherungen rasch und kostenlos möglich. Versicherungsnehmer können die passende Versicherung sofort online abschließen. Die Verbraucherplattform Versichern24.at bietet außerdem Vergleichsrechner für alle wichtigen Versicherungssparten, von der Haushalts- und Kfz- bis zur Unfallversicherung.