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Haustiere als sichere Beifahrer

Haustiere als sichere Beifahrer

Zwar besteht in Österreich keine Gurtpflicht für Hunde, Katzen oder sonstige Haustiere, allerdings fallen Tiere laut Verkehrsministerium unter die Ladungssicherungs-Vorschrift des Kraftfahrzeuggesetzes. Dementsprechend müssen Haustiere, wie sonstige transportierte Ladungen, so gesichert werden, dass eine sichere Fahrt nicht beeinträchtigt und selbst bei einer Vollbremsung niemand gefährdet wird.

Nicht gesicherte, mitfahrende Tiere können einen Fahrzeuglenker stören, sodass er beim Fahren abgelenkt wird und einen Unfall verursacht. Ein ungesichertes Tier könnte aber auch in die Nähe von Lenkrad, Kupplung, Gas oder Bremsen kommen und dadurch einen Unfall verursachen.

Zudem werden nicht gesicherte Tiere bei einem Aufprall schnell zum Wurfgeschoss, was eine erhebliche Verletzungsgefahr für die Tiere selbst, aber auch für weitere Insassen bedeutet.

Gesetzliche Vorschrift

Daher müssen Fahrzeuglenker nach den Ladungssicherungs-Vorschrift des Kraftfahrzeuggesetzes dafür sorgen, dass der Transport einer Ladung, zu der in diesem Fall auch Tiere zählen, keine Gefahr für sie selbst und für andere darstellt.

„Genauso wie Freisprecheinrichtung oder Geschwindigkeitsbeschränkungen Vorschriften zur Verkehrssicherheit sind, sollte auch die richtige Sicherung von Tieren praktiziert werden. Ein Hund könnte bei einem Aufprall von 50 Kilometer pro Stunde mit dem Dreißigfachen seines Körpergewichtes durch den Innenraum katapultiert werden.

Dabei würde ein circa 20 Kilogramm schweres Tier mit etwa einer halben Tonne Last aufprallen. Das sollte allen Autolenkern bewusst sein, die ihren Hund einfach nur in den Wagen springen lassen und schon losfahren“, warnt Peter Felber, Leiter des Kuratoriums für Verkehrssicherheit Steiermark (KFV). Grundsätzlich ist es wichtig, dass alle Haustiere, egal ob Hunde, Katzen und oder sonstige Tiere, die im Auto mitgenommen werden, gesichert werden.

Verschiedene Sicherungsmöglichkeiten

Je nach Größe des Hundes sind nach Angaben des KFV folgende Sicherheitsmethoden empfehlenswert:

  • Sicherheitsgurt/-geschirr – für kleine Hunde (bis 30 Zentimeter Schulterhöhe),
  • Trenngitter/-netz – für mittelgroße Hunde (bis 50 Zentimeter Schulterhöhe),
  • Transportbox – für große Hunde (mehr als 50 Zentimeter Schulterhöhe) oder
  • Dogbag – faltbar und für Hunde in allen Größen geeignet.

Für Katzen oder sonstige Kleintiere eignen sich zum Transport ebenfalls spezielle Transportboxen. Die Boxen sollten rutsch- und fallsicher aufgestellt sein. Kleine Transportboxen lassen sich zum Beispiel sicher im Fußraum des Vordersitzes verstauen.

Ist die Box zu groß, kann sie quer zur Fahrtrichtung direkt hinter einer Rücksitzlehne positioniert werden. Zudem sollte sie mit einem Gurt oder einem stabilen Laderaumtrenngitter nochmals gesichert werden, da die Festigkeit einer Sitzlehne bei einem Aufprall möglicherweise nicht ausreicht, um die Box festzuhalten.

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