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Herbstzeit ist Einbruchzeit

Trotz Haushaltsversicherung sollte die Einbruchsgefahr nicht unterschätzt werden.

Nach Angaben des Bundeskriminalamts zeigen Analysen, dass Einbrecher im Herbst vermehrt zuschlagen. Insbesondere in der Dämmerungszeit zwischen 17 und 20 Uhr brechen Diebe häufig in Privatwohnungen ein. Es gibt jedoch Möglichkeiten, die Einbruchsgefahr zu minimieren.

Auch wenn eine Haushaltsversicherung Einbruch-Diebstahlschäden ersetzt, ist es für den Betroffenen dennoch eine belastende Situation. Statistiken zeigen, dass nicht nur viele Einbruchsopfer psychisch einige Wochen oder Monate unter dieser Straftat leiden, sondern bei manchen der Betroffenen sogar längerfristige Schäden zurückbleiben.

Offene Fenster sind eine Einladung für Diebe

Viele Einbrecher steigen in Ein- und Mehrfamilienhäusern durch Fenster oder Balkontüren ein. Insbesondere auf der Rückseite von Gebäuden oder durch Hecken und Sträucher verdeckte Fenster stellen eine erhöhte Einbruchsgefahr dar. Gekippte Fenster und Terrassentüren sind nach Meinung der Experten nahezu eine Einladung für Diebe. Auch nur ins Schloss gezogene Türen stellten kaum ein Hindernis dar.

Wenn in einer Wohnung oder in einem Haus kein Licht brennt, ist das für viele Diebe zudem ein untrügliches Zeichen dafür, dass keiner Zuhause und daher ein Einbruch leichter möglich ist. Sicherheitsexperten empfehlen deshalb, die Wohnung beispielsweise mittels Steh- oder Tischlampen mit Zeitschaltuhren zu beleuchten und so Anwesenheit vorzutäuschen. Bereits ein heller Eingangsbereich schreckt viele Diebe ab.

Strategisch platzierte Bewegungsmelder und Scheinwerfer nehmen im Außenbereich außerdem den Einbrechern den Schutz der Dunkelheit. Zudem sollten alle Steighilfen wie beispielsweise Mülltonnen, Gartenmöbel oder gar Leitern, die das Eindringen in höhere Stockwerke erleichtern, in einer Garage oder einem Gartenhaus eingeschlossen sein.

Sicherungseinrichtungen verhindern Schlimmeres

Zahlreiche misslungene Einbruchsversuche scheiterten an mechanischen Sicherungseinrichtungen. Denn je länger ein Täter benötigt, um einzudringen, desto schneller gibt er auf. Nach Angaben von Sicherheitsexperten geben Diebe meist nach drei Minuten auf, wenn sich in dieser Zeit Fenster und Türen nicht öffnen lassen.

Damit es Einbrecher möglichst schwer haben, ins Haus zu gelangen, empfiehlt das Bundeskriminalamt für Neu- oder Umbauten beispielsweise den Einbau von geprüften, Einbruch hemmenden Tür- und Fensterelementen sowie die Sicherung von Dachluken und Rollläden. Näheres dazu, gibt es online. Die Bundesarbeitskammer rät zudem: Einbruchsicherungen wie Alarmanlagen sollten gewissen Standards unterliegen, etwa der ÖNORM B5338 oder VSÖ Zertifizierung (Verband der Sicherheitsunternehmen Österreichs).

Weitere Tipps zum Einbruchsschutz gibt es auf der Homepage der Kriminalprävention des Bundeskriminalamtes unter www.bundeskriminalamt.at sowie bei der örtlich zuständigen Polizeiinspektion.

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