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Hohe Verunsicherung beim Thema Altersvorsorge

31 Prozent der Österreicher sind sich nicht sicher, ob sie im Alter ausreichend abgesichert sein werden. Weitere 26 Prozent glauben, dass sie ihr Vorsorgeziel wahrscheinlich oder sogar mit Sicherheit nicht erreichen werden. Von den jetzigen Pensionisten ist nur ein Drittel mit der Pensionshöhe zufrieden.

Auf der anderen Seite beschäftigt sich mehr als die Hälfte der Österreicher kaum oder überhaupt nicht mit der Altersvorsorge. 45 Prozent wollen ihre Vorsorgeentscheidung so lange wie möglich aufschieben. Das geht aus einer Studie eines Versicherers hervor.

Verunsicherung prägt das Stimmungsbild der Österreicher, wenn es um die Altersvorsorge geht. Zu diesem Schluss gelangt eine YouGov-Studie. Im Auftrag eines Versicherers haben die Meinungsforscher vor Kurzem 1.012 Personen ab 18 Jahren gefragt, welche Konsequenzen sie aus der Finanzmarkt-Entwicklung für ihr Vorsorgeverhalten ziehen.

Unsicher und unzufrieden

Dass sie die gewünschte finanzielle Vorsorge für die Zeit nach der beruflichen Tätigkeit erreichen, sehen nur 28 Prozent als gesichert oder zumindest wahrscheinlich an. 31 Prozent sind sich nicht ganz sicher. 20 Prozent gehen davon aus, dass sie ihre angestrebte Alterssicherung wahrscheinlich nicht erreichen werden, sechs Prozent erachten dies sogar als traurige Gewissheit. Die restlichen 15 Prozent machten keine Angabe oder waren schon in Pension.

Aber auch bei jenen, die bereits in Pension sind, ist nur eine Minderheit mit ihrer Pensionshöhe glücklich: Bloß sechs Prozent sind sehr zufrieden, weitere 26 Prozent zufrieden. 38 Prozent antworteten „teils, teils“. Die übrigen 30 Prozent sind zu zwei Dritteln eher, zu einem Drittel sehr unzufrieden.

40 Prozent der Befragten sind von der Wertentwicklung ihrer Altersvorsorge enttäuscht und hätten eigentlich mit einer höheren Altersabsicherung gerechnet. Ein Drittel ist größtenteils zufrieden, nur ein Prozent positiv überrascht. Sieben Prozent kennen die Wertentwicklung gar nicht.

Aufschieben, bis es sich nicht mehr vermeiden lässt

Doch trotz aller Verunsicherung und Unzufriedenheit: Die Mehrheit der Österreicher setze sich nur ungern mit ihrer Zukunftsabsicherung auseinander, heißt es in der Studie. Denn 39 Prozent beschäftigen sich nur am Rande und 17 Prozent gar nicht mit der Vorsorge. Nur 42 Prozent geben an, sich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Auch die Tatsache, dass ein früherer Vorsorgestart günstigere Prämien bedeutet, ist vielen noch nicht bewusst: Im Fall einer konkret errechneten Pensionslücke würden 45 Prozent auf das Auslangen der zu erwartenden Pension vertrauen und erst mehr investieren, wenn das Pensionsalter näher rückt. Statistisch gesehen beginnen die Konsumenten erst mit etwa 45 Jahren, über die Vorsorge nachzudenken. Die durchschnittliche Vertragslaufzeit betrage dann acht Jahre. Eine oft zu kurze Zeit, um bei den geltenden Garantiezinsen genügend Kapital anzusparen.

Daher ist für eine sinnvolle Altersabsicherung auch eine langfristige Altersvorsorge wichtig. Je nach Sparziel und persönlicher Vorsorgestrategie bieten Versicherer entsprechende Anlage- und Absicherungslösungen an. Ein Versicherungsexperte hilft dabei, die richtigen Lösungen entsprechend den individuellen Bedürfnissen und Gegebenheiten zu finden. Selbst wer glaubt, keinen finanziellen Spielraum für eine Vorsorge zu haben, sollte einen Experten zurate ziehen, denn manche Möglichkeiten erschließen sich erst nach einer gründlichen Analyse.


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