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Hundebesitzer in die Pflicht genommen

Ohne Hunde-Haftpflichtversicherung können auf den Tierhalter hohe Kosten zukommen.

Schäden, die ein Hund verursacht, können im schlechtesten Fall in die Hunderttausende Euro gehen, besonders wenn Menschen verletzt werden. Allerdings mangele es häufig am Haftpflicht-Versicherungsschutz, heißt es vom gemeinnützigen und überparteilichen Verein „Tierfreunde Österreich“. Eine Versicherungspolizze hilft, dieses Risiko abzusichern.

Laut Medienberichten zeigen Daten des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV), dass jährlich 5.900 Personen in Österreich aufgrund von Verletzungen durch einen Hund im Spital behandelt werden müssen.

Acht von zehn Verletzungen sind Bisswunden. Die übrigen Folgen im Zusammenhang mit Hundeangriffen oder sonstigen unerfreulichen Zusammenstößen mit den Vierbeinern sind Kratzer oder andere körperliche Schäden. Jeder fünfte Betroffene ist ein Kind im Alter von unter 15 Jahren.

„Einige Hunderttausend Euro Schadenersatz“

„Der tut nichts, er ist ja eh so klein“ oder „Mein Hund beißt eh niemanden“ – so lauten die häufigsten Irrtümer vieler Hundehalter, berichtet der gemeinnützige Verein „Tierfreunde Österreich“. Tatsächlich seien gerade kleine Hunde für Verkehrsunfälle verantwortlich, weil sie leicht übersehen werden, so der Verein in einer aktuellen Mitteilung.

Wegen solcher Irrtümer müssten Hundehalter immer wieder enorme Schadenersatzsummen, die auch einige Hunderttausend Euro ausmachten, aus der eigenen Tasche zahlen, machen die Tierfreunde aufmerksam. Denn Tierhalter haften beispielsweise für alle eventuellen Schäden, die ein Tier anrichtet, wenn sie nicht beweisen können, dass sie für eine erforderliche Verwahrung oder Beaufsichtigung des Tieres gesorgt haben.

Viele Hundehalter haben jedoch keinen Haftungsschutz über eine Hunde-Haftpflichtversicherung, die für derartige Schäden, die das Tier anrichten kann, einspringen würde. Eine derartige Polizze zahlt nicht nur einen durch den Hund verursachten Schaden, sondern wehrt auch unberechtigte Ansprüche ab, wenn beispielsweise der Vierbeiner nicht ursächlich für die Verletzungen eines Dritten verantwortlich gemacht werden kann.

Der passende Haftpflichtschutz

Prinzipiell sollte jeder Tierbesitzer prüfen, ob und inwieweit für seinen Hund ein Haftpflichtschutz besteht. Hundebesitzer benötigen nämlich in der Regel eine extra Tierhalter-Haftpflichtversicherung. Schon für unter 100 Euro pro Jahr ist eine derartige Polizze zu haben.

Diverse Versicherer bieten einen entsprechenden Versicherungsschutz auch im Rahmen einer Eigenheim- und/oder Haushaltsversicherung teils gegen Aufpreis mit an – aber eben nicht standardmäßig, sondern nur auf ausdrückliches Verlangen des Tierbesitzers.

Beim Haftpflichtschutz sollte man besonders auf eine ausreichend hohe Deckungssumme von mindestens drei, besser fünf Millionen Euro achten, damit im Fall der Fälle das Geld reicht, um mögliche Personen- und/oder Sachschäden in voller Höhe begleichen zu können. Ein Versicherungsfachmann hilft, die passende Absicherung für den Tierbesitzer zu finden.

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