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Kampf gegen Brustkrebs

Jährlich erkranken etwa 4.900 Frauen an Brustkrebs, 1.500 sterben daran. Gesundheitsexperten betonen: Je früher diese Krebsart bei den betroffenen Frauen erkannt wird, desto besser sind die Heilungs- und Überlebenschancen. Die Österreichische Sozialversicherung bietet daher ein neues Vorsorgeprogramm an.

Nach Aussagen von Experten liegt das Risiko einer Frau bis zum 50. Lebensjahr, an Brustkrebs zu erkranken, bei zwei Prozent und steigt bis zum 75. Lebensjahr auf acht Prozent. 40 Prozent aller neu auftretenden Brustkrebserkrankungen treten vor dem 60. Lebensjahr auf.

Nach Aussagen des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungs-Träger sind daher besonders Frauen ab 50 Jahren eine wichtige Zielgruppe für das neue Vorsorgeprogramm, denn gerade diese Altersgruppe nimmt nur selten an der bereits jetzt möglichen Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung teil. Doch auch bereits jüngere Frauen können das Angebot nutzen. Umfragen zeigen, dass etwa 40 Prozent noch nie an einer entsprechenden Untersuchung teilgenommen haben.

2013 geht es los

Manfred Brunner, Obmann der Vorarlberger Gebietskrankenkasse und Verhandlungsleiter der Sozialversicherung, betont: „Rechtzeitig und regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen, ist gerade bei der Früherkennung von Brustkrebs entscheidend. Deshalb werden wir ab 2013 Frauen in der wichtigen Zielgruppe ein niederschwelliges und möglichst wohnortnahes Angebot ohne Zuweisung anbieten. Es geht um ein flächendeckendes systematisches Einladesystem mit neuen Qualitätsstandards.“

Folgende Eckpunkte sieht das neue Vorsorgeprogramm vor, das ab 2013 starten wird: Alle in Österreich gemeldeten Frauen zwischen dem 45. und 69. Lebensjahr – auch jene, die nicht von der Sozialversicherung erfasst sind – werden in regelmäßigen Abständen schriftlich zur Brustkrebs-Früherkennung eingeladen. Interessierte ab 40 Jahren und zwischen 70 und 75 Jahren können auch ohne eine solche Einladung das kostenfreie Programm in Anspruch nehmen, indem sie eine persönliche Einladung anfordern.

Einladung für die Gesundheit

Die Vorsorgeuntersuchung kann direkt mit dem Einladungsschreiben beim Radiologen in Anspruch genommen werden. Eine ärztliche Zuweisung ist nicht notwendig. Nur Radiologen, die bestimmte Qualitätskriterien hinsichtlich ihrer technischen Ausstattung, des Personals und der laufenden Weiterbildung erfüllen und eine Mindestanzahl von befundeten Mammographien nachweisen können, dürfen die Untersuchungen vornehmen. Zur Früherkennung wird eine Mammographie und unter Umständen auch eine Sonographie (Ultraschalluntersuchung) durchgeführt.

Die Ergebnisse der Mammographie werden, um falsche Befunde zu vermeiden, von zwei Radiologen unabhängig voneinander ausgewertet. Wurden keine Anzeichen für Brustkrebs festgestellt, erfolgt nach 24 Monaten eine neuerliche Einladung zur Vorsorgeuntersuchung. Bis das Programm anläuft, rät der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungs-Träger allen Frauen, die bereits bestehenden Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchungen im Interesse der eigenen Gesundheit und Lebensqualität in Anspruch zu nehmen.

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