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Mehr als 45 Haus- und Wohnungseinbrüche am Tag

Wie das Bundeskriminalamt vor Kurzem mitteilte, ist die Gesamtzahl der Verbrechensanzeigen seit insgesamt vier Jahren wieder rückläufig. Im Gegensatz dazu ist die Anzahl der Wohnungs- und Hauseinbrüche im gleichen Zeitraum zum ersten Mal wieder angestiegen, nämlich auf insgesamt 16.548 Fälle in 2013.

Laut der jüngst veröffentlichten Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes war die Gesamtkriminalität in 2013 seit 2010 zum ersten Mal wieder rückläufig. Insgesamt sank die Zahl der Verbrechensanzeigen um 0,3 Prozent und zwar von 548.027 in 2012 auf 546.396 Anzeigen in 2013. Zudem konnte die Polizei in 2013 bei der Aufklärungsquote mit 43,1 Prozent den zweithöchsten Wert der letzten zehn Jahre – nur 2011 war der Wert mit 43,4 Prozent noch höher – für sich verbuchen.

Im Vergleich zu 2012, hier betrug die Aufklärungsquote 42,6 Prozent, wurde in 2013 damit eine Steigerung um 0,5 Prozentpunkte erreicht. Weniger erfreulich ist die Anzeigenzahl bezüglich Einbrüchen in Wohnungen und Einfamilienhäusern. Hier gab es einen Anstieg von 2012 auf 2013 von 7,1 Prozent, nämlich von 15.454 auf 16.548 Fälle. Damit stieg die Verbrechensquote in diesem Bereich seit 2010 zum ersten Mal wieder an.

Schutz und Absicherung

Das Bundeskriminalamt bietet online diverse Ratschläge und Tipps, wie man sich vor Einbrechern schützen kann. Wenn trotz aller Vorsicht dennoch eingebrochen wurde, übernimmt eine Haushaltsversicherung zumindest den finanziellen Schaden.

Eine derartige Polizze ersetzt nämlich nicht nur bei Feuer, Sturm, Leitungswasser und Glasbruch, sondern auch bei vollbrachtem oder auch versuchtem Einbruch-Diebstahl das versicherte gestohlene oder beschädigte Hab und Gut, wie Möbel, Elektrogeräte oder Kleidung.

Je nach Vereinbarung in der Polizze werden auch Folgekosten, beispielsweise für den nach einem Einbruch oft notwendigen Austausch von Schlössern oder für die Wiederbeschaffung von Dokumenten, übernommen. Selbst Vandalismusschäden, also Schäden durch mut- oder böswillige Zerstörung des Wohnungsinhalts im Zuge eines Einbruch-Diebstahls, können mitversichert werden.

Versicherungssummen regelmäßig prüfen

Bei älteren Polizzen sollte regelmäßig überprüft werden, ob die vereinbarten Versicherungssummen den aktuellen tatsächlichen Werten entsprechen. Ist die Versicherungssumme nämlich niedriger als der Wert des versicherten Wohnungsinhaltes, liegt eine Unterversicherung vor. Der Versicherer kann dann im Schadenfall Leistungen kürzen.

Prinzipiell sind Bargeld, Schmuck, Valuten und Einlagebücher sowie Briefmarken und Münzsammlungen meist nur bis zu einer in den Versicherungs-Bedingungen genannten Summe versichert, die optional jedoch erhöht werden kann.

Wer teure Wertsachen wie Schmuck, Antiquitäten, echte Teppiche oder Kunstgegenstände hat, sollte sich beraten lassen, inwieweit es sinnvoll ist, für diese eine eigene Polizze, zum Beispiel eine Schmuck- oder Kunstversicherung, abzuschließen. Hier können oftmals nicht nur höhere Versicherungssummen als in der Hausratpolizze abgesichert werden, sondern auch weitere Risiken wie die versehentliche Beschädigung oder der einfache Diebstahl.


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