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Notwendiger Schutz für Hundebesitzer

 

Ein Tierhalter haftet dafür, wenn sein Haustier einen Schaden anrichtet und er nicht beweisen kann, dass er für die erforderliche Verwahrung oder Beaufsichtigung gesorgt hat. Daher sollten alle Hundebesitzer entsprechend abgesichert sein, um kein finanzielles Risiko einzugehen.

Nicht nur beißende Hunde können einen immensen Schaden anrichten. Auch wenn sich das Tier vor etwas erschreckt, deswegen unkontrolliert über die Straße läuft und einen Unfall verursacht, kann dies teuer werden. Der Hundehalter muss notfalls dafür aufkommen, wenn er nicht beweisen kann, dass ihn kein Verschulden trifft.

Denn gemäß Paragraf 1320 AGBG (Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch) heißt es: „Wird jemand durch ein Tier beschädigt, so ist derjenige dafür verantwortlich, der es dazu angetrieben, gereizt oder zu verwahren vernachlässigt hat. Derjenige, der das Tier hält, ist verantwortlich, wenn er nicht beweist, dass er für die erforderliche Verwahrung oder Beaufsichtigung gesorgt hatte.“

Hundehaftpflicht ist wichtig

Eine Hundehaftpflicht-Versicherung übernimmt die durch das Tier verursachten Personen- oder Sachschäden sowie eventuell damit verbundene gerichtliche und außergerichtliche Kosten. In vielen Haushalts- oder Eigenheimversicherungen kann das Risiko der Hundehaftpflicht auch kostenlos oder gegen einen geringen Aufpreis in den Vertrag eingeschlossen werden. Wichtig ist, dass man dem Versicherer die Anschaffung des Hundes meldet und sich eventuell den Einschluss des Risikos in einer der genannten Polizzen bestätigen lässt.

Übrigens: In Wien und Oberösterreich muss jeder Hundehalter für neugeborene Hunde auch einen Hundehaftpflichtschutz haben. Es ist jedoch auch für alle anderen Hundebesitzer ratsam, eine Hundehaftpflicht-Versicherung abzuschließen, da selbst ein harmloses Schoßhündchen enorme Schäden verursachen könnte, wenn er beispielsweise entwischt und ein ihm ausweichendes Auto einen Unfall erleidet.

Sicherheit für Hund und Herrchen

Der Hundehalter sollte zudem wissen, dass er sich strikt an eine mögliche Leinen- und Maulkorbpflicht halten muss. Anderenfalls gefährdet er den Versicherungsschutz bei einer Hundehaftpflicht und muss außerdem noch mit einer Geldstrafe rechnen. Die Maulkorb- und Leinenpflicht kann in jedem Bundesland bis hin zu jeder Gemeinde unterschiedlich geregelt sein. Daher sollten Hundebesitzer unbedingt bei ihrer Gemeinde nachfragen, was sie diesbezüglich beachten sollten.

Der Hundebesitzer kann auch durch hohe Tierarztkosten, die beispielsweise infolge eines Unfalls oder einer Krankheit des Hundes möglich sind, finanziell belastet werden. Eine entsprechende Tierkrankenversicherung für Hunde schützt davor.

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