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Ohne Stress und Ärger am Reiseziel ankommen

Wie Statistiken belegen, fahren die österreichischen Bürger jedes Jahr insgesamt bei rund 11,6 Millionen Reisen mit dem eigenen Pkw in den Urlaub. Damit bereits die Anreise entspannt und unfallfrei verläuft, ist es sinnvoll, frühzeitig die Urlaubsfahrt zu planen.

Zu einer guten Urlaubsplanung gehört eine detaillierte Reiseroutenplanung. Es ist beispielsweise sinnvoll, sich vorab über mögliche Baustellen oder Umleitungen auf der Urlaubsstrecke zum Zeitpunkt der geplanten Reise zu informieren, um ohne lästige Staufallen schnellstmöglich das Ziel zu erreichen. Zweckmäßig ist es zudem, typische Stoß- und Reisezeiten zu umgehen und am Reisetag die Verkehrsmeldungen zu berücksichtigen. Wer ein großzügiges Zeitpolster mit einplant, erspart sich zusätzlich Stress, sollte es doch zu verkehrsbedingten Verzögerungen kommen.

Bei der Reiseplanung sollte ein Hauptaugenmerk auf der Sicherheit des Fahrzeugs liegen, mit dem man verreist. Denn technische Mängel können während der Reise nicht nur zu einer Fahrzeugpanne führen, die Geld und Nerven kostet, sondern auch die Ursache für einen Unfall mit Sach- oder gar Personenschäden sein.

Nur mit einem sicheren Fahrzeug in den Urlaub

Um technische Problemen am Kfz zu vermeiden, empfehlen die Sicherheitsexperten der Asfinag vor der Reise eine gründlichen Fahrzeugkontrolle durch eine Fachwerkstatt. Geprüft werden sollte dabei unter anderem der Ölstand, die Bremsanlage und Bremsflüssigkeit, die Beleuchtung, die Stoßdämpfer, die komplette Elektrik, aber auch die Scheibenwaschanlage, das Kühlwasser sowie der Zustand der Reifen.

Zur Reifenkontrolle gehört unter anderem das Prüfen des Reifendrucks, der Reifenprofiltiefe, ob mögliche Reifenschäden vorhanden sind, und die Kontrolle der Funktionstüchtigkeit eines eventuell vorhandenen Reservereifens. Für Notfälle sollten zudem ein Abschleppseil, Starthilfekabel und eine Taschenlampe mitgeführt werden.

Um Ärger und unnötige Strafen zu vermeiden, ist es sinnvoll, sich vor Reiseantritt über die geltenden Verkehrsregeln und die vorgeschriebene Fahrzeugausstattung des jeweiligen Urlaubslandes zu informieren. Auskunft darüber bieten unter anderem die Webseiten des Außenministeriums sowie diverse Automobilklubs und Reiseführer. Die in vielen Ländern zum Teil vorgeschriebene Ausrüstung wie Sicherheitswesten, Warndreieck und Verbandskasten sind im Pkw so zu verstauen, dass sie im Notfall schnell zu erreichen sind.

Damit das Reisegepäck nicht zur Gefahr wird

Doch nicht nur das Fahrzeug selbst kann Pannen- und Unfallrisiken bergen, auch ein schlecht gesichertes Urlaubsgepäck kann bei einer Vollbremsung zu einem lebensgefährlichen Geschoss werden. Bei der Zuladung des Pkws ist daher darauf zu achten, dass alle Gepäckstücke, auch kleine Dinge wie ein Smartphone, sicher verstaut und die Zuladungsgrenzen eingehalten werden.

Wird ein Dachgepäckträger oder eine Dachbox benötigt, darf das Gesamtgewicht von Träger und Ladung die zulässige Dachlast nicht überschreiten. Zudem müssen der Dachgepäckträger, eine Dachbox und/oder ein Fahrradträger sicher montiert sein.

Je nach Zuladung muss der Reifendruck entsprechend den Werten, die in der Tankklappe, im Türpfosten auf der Fahrerseite oder in der Bedienungsanleitung des Pkws hinterlegt sind, erhöht werden. Zudem sollte man wissen, dass bei einem Fahrzeug mit Gepäck auf dem Dach nicht nur der Spritverbrauch um bis zu 20 Prozent höher ist, sondern sich auch das Fahrverhalten ändert.

Entspannt ankommen

Neben allen technischen Belangen sollte auch für das Wohl des Fahrers und der Mitfahrer während einer Reise gesorgt sein. Fahren Kinder mit, empfiehlt es sich, Spielsachen griffbereit im Auto zu haben, um der Langeweile vorzubeugen. Regelmäßige Pausen sind nicht nur für kleine, aber auch für große Reisende wichtig.

Nach Angaben des Verkehrssicherheits-Experten von Asfinag, Bernhard Lautner, sind ein Drittel aller tödlichen Unfälle auf Übermüdung zurückzuführen. Besonders auf längeren Touren sollte daher spätestens alle zwei Stunden eine Rast von 20 bis 25 Minuten eingelegt werden. Etwas Bewegung während der Rast fördert die Durchblutung, was nicht nur einer Erschöpfung vorbeugt, sondern auch für eine gute Konzentrationsfähigkeit sorgt.

Als Zwischenmahlzeit während einer Reiseunterbrechung eignen sich nach Gesundheitsexperten leichte und vitaminreiche Speisen, da eine schwere Kost wie eine Currywurst Müdigkeit hervorrufen kann. Gesund und gut gegen den Durst sind zudem Getränke wie Mineralwasser, Fruchtsaftschorlen oder Tees.


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