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Pensionserhöhung 2013 deutlich unter der Teuerung

Pensionisten bekommen 2013 1,8 Prozent mehr. Das gab jüngst die Pensionskommission bekannt. Wie im Stabilitätsgesetz 2012, das im Frühjahr beschlossen wurde, vorgesehen, liegt die Anpassung einen Prozentpunkt unter der errechneten Teuerungsrate.

Die Pensionskommission hat den Anpassungsfaktor der Pensionen für 2013 mit 1,8 Prozent festgelegt. Der zugrunde liegende Richtwert ergibt sich aus den gesetzlichen Bestimmungen, demzufolge ist die Inflationsrate von August des Vorjahres bis Juli heurigen Jahres abzugelten. Dieser Richtwert liegt aktuell bei 2,8 Prozent. Da die Regierung jedoch im Stabilitätsgesetz 2012 beschlossen hat, dass die Pensionen um einen Prozentpunkt niedriger als die Richtzahl angepasst werden sollen, ergibt sich für 2012 eine Pensionserhöhung um 1,8 Prozent.

2014 soll die Pensionserhöhung dann 0,8 Prozentpunkte weniger sein als die errechnete Inflationsrate. Ebenfalls Teil des Stabilitätsgesetzes: Die Höchstbeitragsgrundlage zur Sozialversicherung wird 2013 aufgrund der gesetzlich vorgesehenen außertourlichen Anpassung von 4.230 auf 4.440 Euro brutto steigen.

Bundesbeitrag soll 2017 auf 27,5 Prozent steigen

Eine Prognose für die Gebarung der Pensionsversicherung bis 2017 („Kurzfristgutachten“) ergibt, dass das Verhältnis von Beitragszahlern und Leistungsempfängern bei rund 1.000 zu 624 bleiben wird, heißt es in einer Aussendung des Sozialministeriums.

Der Bundesbeitrag zu den Pensionen werde von 26 Prozent (2011) auf etwa 27,5 Prozent (2017) steigen. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt steige der gesamte Bundesbeitrag einschließlich der Ausgleichszulagen von derzeit 3,1 Prozent auf etwa 3,2 Prozent im Jahr 2017.

Über zwanzig Jahre im Ruhestand

Nach dem Beschluss der Pensionskommission aus dem Jahr 2011, ein Monitoringsystem zur Beobachtung der Entwicklung des faktischen Pensionsantrittsalters zu installieren, liege nun der erste Bericht für 2005 bis 2011 vor.

Es zeige sich, dass das durchschnittliche Pensionsantrittsalter seit rund 30 Jahren auf einem relativ niedrigen Niveau liege. Erst in den letzten Jahren gebe es eine gewisse Trendumkehr. Berücksichtigt man nur die im Inland zuerkannten Pensionen und die Zusammensetzung der einzelnen Geburtsjahrgänge, so ist das durchschnittliche Antrittsalter heute um etwa ein Jahr höher als 2005, so das Sozialministerium.

Immer mehr Frühpensionäre

Die Lebenserwartung ab dem Regelpensionsalter sei seit 2005 um rund ein Jahr höher und betrage durchschnittlich über zwanzig Jahre. Der Unterschied beim Pensionsantritt zwischen Alterspension und Invaliditätspension betrage durchschnittlich neun Jahre.

Stark zugenommen als Ursache für die Frühpension aus Gesundheitsgründen hätten psychiatrische Erkrankungen. Weiters zeigt sich, so das Sozialministerium, dass die Zahl der Fälle, in denen bereits in jungen Jahren eine Invaliditätspension zuerkannt wird, stark gestiegen ist.

Individuelle Absicherung

Wer noch nicht in Pension ist und sichergehen möchte, dass er trotz Inflation und möglicher weiterer Änderungen an den gesetzlichen Pensionsansprüchen im Alter seinen Lebensstandard halten kann oder als Pflegefall und bei längerer Krankheit finanziell abgesichert ist, sollte frühzeitig vorsorgen. Ein Versicherungsfachmann hilft gerne bei der Ermittlung, wie hoch die tatsächliche Pensionslücke im Einzelfall voraussichtlich sein wird und welche Altersvorsorgeprodukte individuell am besten passen.

Dieser kann anhand der individuellen Situation zudem genau errechnen, welche Pensionshöhe oder sonstige Leistungen aus der Sozialversicherung einem zum Beispiel nach einer Invalidität, einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit zustehen und ob es diesbezüglich Versorgungslücken gibt. Selbst wer denkt, keinen finanziellen Spielraum zu haben, um vorzusorgen, sollte einen Versicherungsexperten zurate ziehen, denn manche Möglichkeiten, beispielsweise mithilfe staatlicher Förderungen, erschließen sich erst nach einer gründlichen Analyse.

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