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Pensionskassen im Plus

(kunid) Mit Ende September 2013 melden die österreichischen Pensionskassen ein Veranlagungsplus von 3,2 Prozent für die ersten drei Quartale. Die bisherige Performance-Entwicklung gebe Anlass zum Optimismus, sagt Fachverbands-Obmann Andreas Zakostelsky.

Die sechs überbetrieblichen und die zehn betrieblichen Pensionskassen haben im ersten Halbjahr 2013 zusammengenommen ein durchschnittliches Veranlagungsergebnis von plus 0,86 Prozent erzielt. Bis Ende September 2013 konnten sie das Veranlagungsplus auf insgesamt 3,23 Prozent für die ersten drei Quartale steigern, wie der Fachverband der Pensionskassen vor Kurzem bekannt gab.

Insgesamt veranlagen die 16 Pensionskassen ein Vermögen von aktuell über 16,25 Mrd. Euro. Aktuell haben über 820.000 Österreicher Anspruch auf eine Firmenpension.

„Anlass zum Optimismus“

„Die Pensionskassen nutzen mit ihrer aktiven Veranlagungsstrategie auch in schwierigen Konjunkturphasen die Chance, um mit einschätzbarem Risiko gute Zusatzerträge für ihre Kunden zu erwirtschaften“, betont Obmann Mag. Andreas Zakostelsky.

Dieser Trend sei langfristig und werde von kurzfristigen Schwankungen auf den Finanzmärkten nicht nachhaltig verändert. „In einer Phase, wo in Europa eine Wirtschaftserholung noch nicht eingetreten ist, gibt die bisherige Performance-Entwicklung Anlass zum Optimismus“, so Zakostelsky.

Da die Regierungskrise in Italien und der Haushaltsnotstand in den USA die Märkte beunruhigen könnten, würden die Pensionskassen bei der Veranlagungsstrategie verstärkt auf sichere Anleihen setzen. Die Portfolio-Strukturierung werde, falls notwendig, angepasst, wie der Fachverband der Pensionskassen weiter betont.

Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter

Seit Anfang diesen Jahres können Unternehmer eine für sie nachhaltig finanzierbare Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung in Kombination mit einer Firmenpension anbieten.

Konkret können nun zusätzlich zu einem Sockelbeitrag, den der Arbeitgeber in die Pensionskasse einzahlt, erfolgsabhängige Beiträge vereinbart werden. Hat ein Unternehmen vorher definierte betriebswirtschaftliche Ziele erreicht, zahlt es also die vereinbarten Erfolgsprämien an die Pensionskasse ein.

Daraus ergibt sich eine klassische Win-win-Situation, denn dadurch kann der Arbeitgeber seine Mitarbeiter direkt am Unternehmenserfolg beteiligen und damit ihre Arbeitsmotivation und Unternehmensbindung erhöhen. Andererseits profitiert der Arbeitnehmer im Alter von einer höheren Pension.


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