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Pensionskassen: Nur ein kleines Plus

(kunid) Ein Performance-Plus von 0,04 Prozent meldet der Pensionskassen-Sektor per Ende September. Als Ursache für den nur schwachen Zuwachs im dritten Quartal wird „extreme Marktvolatilität“ angegeben. Im Fachverband der Pensionskassen sieht man aber Indizien für ein „Erholungspotenzial“ bis zum Jahresende.

Insgesamt sind im Fachverband der Pensionskassen alle 14 betrieblichen und überbetrieblichen Pensionskassen, die es in Österreich gibt, organisiert. Sie verwalten und veranlagen das Pensionskapital der Betriebspensionen österreichischer Unternehmen. Die betriebliche Altersvorsorge ist die sogenannte zweite Säule der österreichischen Altersvorsorge und wird im Gegensatz zur gesetzlichen Pension als privatwirtschaftlich organisiertes und geführtes Modell geführt. Rund jeder vierte Österreicher hat mittlerweile einen Anspruch auf eine Zusatzpension bei einer Pensionskasse.

Das dritte Jahresviertel 2015 brachte für den Pensionskassen-Sektor nur schwache Zuwächse: Mit Ende September sei ein Performance-Ergebnis von plus 0,04 Prozent erwirtschaftet worden, teilte der Fachverband der Pensionskassen im jüngst veröffentlichten Pensionskassenbrief 3/2015 mit. Dies habe man „durch sehr aktives Veranlagungsmanagement“ und rasche Umschichtungen in den Portfolios erreicht. Denn an sich habe man es im dritten Quartal mit einer „massiven Volatilität an den weltweiten Finanzmärkten“ zu tun gehabt.

„Chancen für ein Erholungspotenzial“ der Märkte

Gleichzeitig sei das extreme Niedrigzinsumfeld für Anleihen unverändert bestehen geblieben, sodass Anleihen im Unterschied zu vergangenen Korrekturphasen im Aktienmarkt keine Gegenposition zu den Aktienkursverlusten hätten bilden können. „Diese klassische konservative Anlageform bietet den Pensionskassen auch weiterhin keine alternative Möglichkeit, den erforderlichen Rechnungszins zu erwirtschaften“, so der Fachverband.

Zumindest gebe es aber seit Anfang Oktober Indizien, die darauf hindeuten, „dass die Märkte einen Boden finden könnten“. Dies biete Chancen für ein Erholungspotenzial der Märkte bis zum Jahresende „mit einer möglichen positiven Jahresperformance im niedrigen einstelligen Prozentbereich“.

Die durchschnittliche Veranlagungsperformance über einen Zeitraum von 24 Jahren gesehen beziffert der Fachverband mit plus 5,72 Prozent pro Jahr. Über drei Jahre berechnet, ergebe sich ein Durchschnitt von plus 7,12 Prozent pro Jahr, über fünf Jahre von plus 4,97 Prozent pro Jahr.


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