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Versicherungsvergleich bekannt aus

Problem erkannt und nicht gebannt

 

Nach einer Studie eines Versicherers glauben nur noch drei Prozent der Österreicher, dass das gesetzliche Pflegegeld ausreicht. Dennoch haben mehr als die Hälfte der Bürger sich noch nicht mit der eigenen Pflegevorsorge auseinandergesetzt.

Im Auftrag einer Versicherungsgruppe ermittelte die GfK Austria GmbH die Einstellung der Österreicher zur Pflegevorsorge. 57 Prozent der Österreicher sind demnach der Meinung, dass man frühzeitig mit der Pflegevorsorge beginnen sollte.

Allerdings haben auch 55 Prozent der Befragten zugegeben, dass sie sich mit dem Thema Pflegevorsorge noch nicht auseinandergesetzt haben. Während 30 Prozent erklärten, dass sie einen gewissen Eigenbetrag im Pflegefall leisten könnten, gaben 62 Prozent an, keine entsprechende Vorsorge dafür getroffen zu haben.

Die Kosten der Pflege

Für einen Platz in einem öffentlichen Pflegeheim muss man zwischen 1.500 bis 3.500 Euro rechnen. In privaten Einrichtungen können die Kosten im Einzelfall bis zu 7.000 Euro monatlich betragen. Die Höhe des gesetzlichen Pflegegeldes richtet sich nach der Pflegebedürftigkeit des Betroffenen und liegt im Monat zwischen 154,20 Euro und maximal 1.655,80 Euro.

Und auch wenn der Pflegebedürftige zu Hause versorgt werden will, was derzeit bereits in über 80 Prozent der Fall ist, müssen Betroffene einiges aus der eigenen Kassa zusteuern. Bei Pflegestufe 2 steht dem Pflegebedürftigen für mehr als 85 Stunden Pflege im Monat 284,30 Euro Pflegegeld zu. Das sind bei 86 Stunden Pflege im Monat knapp 3,30 Euro pro Stunde, die die gesetzliche Pflegeversicherung abdeckt.

Für eine qualifizierte Pflegehilfe muss man jedoch rund 30 Euro oder mehr pro Stunde rechnen. Außerdem lagen die monatlichen Kosten für eine dauerhafte Pflege bereits im Jahr 2008 bei 2.575 Euro im Durchschnitt und sind seither weiter gestiegen.

Höhe des staatlichen Pflegegeldes

Das staatliche Pflegegeld ist an keine Einkommenshöhe gebunden. Eine Nachweisung für die Verwendung des Pflegegeldes ist nicht notwendig. Ab 2012 ist die staatliche Pflegevorsorge ausschließlich Bundessache und es gelten die folgenden Werte :

 

Pflegebedarf in Stunden pro Monat PflegestufeBetrag in € monatlich
Mehr als 60 Stunden1154,20 €
Mehr als 85 Stunden2284,30 €
Mehr als 120 Stunden3442,90 €
Mehr als 160 Stunden4664,30 €
Mehr als 180 Stunden, wenn
*ein außergewöhnlicher Pflegeaufwand erforderlich ist
5902,30 €
Mehr als 180 Stunden, wenn
*dauernde Anwesenheit einer Person erforderlich ist
61.260 €
Mehr als 180 Stunden, wenn
*keine zielgerichteten Bewegungen der vier Extremitäten mit funktioneller Umsetzung möglich sind oder
*intensivmedizinische Pflege erforderlich ist
71.655,80 €

 

Quelle: www.pensionsversicherung.at

Private Polizze bietet finanzielle Sicherheit

Wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche Alterspension gerade einmal 1.110 Euro beträgt, ist klar, dass für die meisten im Alter – also in dem Lebensabschnitt, bei dem die Wahrscheinlichkeit pflegebedürftig zu werden sehr hoch ist – eine hohe Absicherungslücke im Pflegefall besteht. Doch auch in jungen Jahren kann es durch Krankheit oder Unfall zu einer Pflegebedürftigkeit kommen. Daher ist für die finanzielle Sicherheit eine frühzeitige Vorsorge wichtig.

Die private Versicherungswirtschaft bietet hierzu diverse Lösungen an. Ein Versicherungsfachmann hilft einem, eine individuell bedarfsgerechte Absicherungsmöglichkeit zu finden.

Übrigens: Je früher man eine entsprechende private Pflegeversicherung abschließt, desto günstiger sind die Prämien, da die meisten Versicherungsbeiträge vom Alter und vom Gesundheitszustand des Versicherten abhängen.


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