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Schnelle Hilfe bei Herzinfarkt

Sport und regelmäßige Übungen helfen gegen Herzinfarkt und Krebserkrankungen.

Herz-Kreislauferkrankungen sind in Österreich immer noch die Todesursache Nummer eins, noch vor Krebs. Viele, die einen Herzinfarkt erleiden, könnten jedoch gerettet werden, wenn ihnen schnell und fachmännisch geholfen wird.

Für den Laien ist es nicht immer einfach zu erkennen, ob jemand einen Herzinfarkt hat. Daher bieten das Bundesministerium für Gesundheit und der Österreichische Herzverband dazu diverse Informationen, damit den betroffenen Herzkranken im Ernstfall umgehend geholfen werden kann. Denn ein schnelles Handeln kann bei einem Herzinfarkt die Überlebenschancen deutlich erhöhen.

Anzeichen für einen Herzinfarkt

Nach Angaben des Ministeriums ist ein Herzinfarkt unter anderem an folgenden Anzeichen zu erkennen: schwere, anhaltende Schmerzen im Brustkorb, die in Arme, Schulterblätter, Hals, Kiefer, Oberbauch ausstrahlen können.

Weitere typische Merkmale, die darauf hindeuten, sind ein starkes Engegefühl, ein heftiger Druck oder ein Brennen im Brustkorb sowie Atemnot, Übelkeit, Brechreiz oder Angst. Außerdem deuten ein Schwächegefühl auch ohne Schmerz bis hin zur Bewusstlosigkeit, eine blasse, fahle Gesichtsfarbe und kalter Schweiß auf einen Herzinfarkt hin. Ein besonderes Alarmzeichen ist nächtliches Erwachen mit Schmerzen im Brustkorb. Treten Brustschmerzen bereits bei minimaler Belastung oder in Ruhe auf, sollte wie beim Herzinfarkt schnell gehandelt werden.

Frauen sind anders

Übrigens: Anders als bei Männern sind laut Gesundheitsexperten bei Frauen Atemnot, Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch, Brechreiz und Erbrechen häufig bereits alleinige Alarmzeichen. Grundsätzlich sollte bei den genannten Anzeichen eines Herzinfarktes sofort der Rettungswagen unter den Telefonnummern 144 oder 112 gerufen werden. Dabei sollte darauf hingewiesen werden, dass es sich um einen möglichen Herzinfarkt handelt.

Ist der Betroffene bei Bewusstsein, sollte er schonend, das heißt bequem mit erhöhtem Oberkörper, gelagert werden, da dies das Herz entlastet. Kleidung, die den Kranken einengt, ist zu öffnen. Zudem sollte der Patient in eine stabile Seitenlage gebracht und abgeschirmt werden, um Unruhe, Aufregung und Anstrengung zu vermeiden.

Handeln statt warten

Ist der Betroffene bewusstlos, reagiert er nicht auf lautes Zurufen oder andere Reize wie sanftes schütteln und atmet er nicht normal, muss von einem plötzlichen Herzstillstand ausgegangen werden. Dann reicht es nicht, den Notarzt zu rufen, sondern Anwesende sollten unbedingt zusätzlich sofort eine Herzdruckmassage, gegebenenfalls mit einer künstlichen Beatmung, durchführen, um die Überlebenschancen für den Herzinfarkt-Betroffenen zu verbessern.

Im Webauftritt des Österreichischen Herzverbandes kann übrigens genau nachgelesen werden, welche Sofortmaßnahmen wichtig sind und wie eine Herzdruckmassage, eventuell in Kombination mit einer künstlichen Beatmung, durchzuführen ist. Wenn ein Defibrillator zur Verfügung steht, wie dies häufig auf Flughäfen, Bahnhöfen oder auch in öffentlichen Gebäuden der Fall ist, sollten die Anwesenden diesen einschalten und den Anweisungen folgen.


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