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Selbstschutz für ungetrübte Urlaubsfreuden

Die Urlaubszeit ist der Hochsaison für Kriminelle. Das Bundesministerium für Inneres hat Sicherheittipps für Reisende vor der Reise, an- und Rückreise zum Urlaubsort, am Urlaubsort und nach dem Urlaub unter unter http://www.bmi.gv.at/cms/BK/praevention_neu/urlaubszeit/start.aspx veröffentlicht.

Eine gelöste Ferienstimmung verleitet viele Reisende, unvorsichtig zu sein. Daher haben Kriminelle gerade in der Urlaubszeit Hochsaison. Wer als Urlauber jedoch bestimmte Verhaltensregeln beachtet, vermindert die Gefahr, Opfer von Dieben und Verbrechern zu werden.

Die meisten Urlauber haben Geld, Kreditkarten, Schmuck, Foto- und Videoausrüstungen und/oder sonstige Wertsachen im Gepäck. Genau darauf haben es zahlreiche Gauner und Betrüger abgesehen.

Sicherheit für Reisegepäck, Ausweise und Zahlungsmittel

Die Polizei kennt die meisten Tricks und Methoden der Verbrecher und rät beispielsweise, Koffer und Reisegepäck am Bahnhof oder am Flughafen bis zur Gepäckabgabe nach Möglichkeit stets in Körper- und Blicknähe zu haben und nie unbeaufsichtigt stehen zu lassen. Außerdem empfiehlt es sich, Wertgegenstände nicht im normalen Reisegepäck zu verstauen, sondern in Taschen, die stets an der Hand oder am Körper zu tragen sind.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, nur so viel Bargeld am Tag mitzunehmen, wie man auch benötigt. Bei Menschenmengen muss mit Taschendieben gerechnet werden. Geld, Bankomat- und Kreditkarten, Ausweispapiere und Wertsachen sind daher am besten in verschlossenen Innentaschen der Kleidung, im Brustbeutel oder in einer Gürteltasche am Körper mitzuführen. Ein regelmäßiger Blick in die Geldbörse gibt Sicherheit, dass alle Karten noch da sind.

Bei Kartenzahlung sollte die Geld- oder Kreditkarte nicht aus den Augen gelassen werden. Zudem gilt es zu prüfen, dass niemand den PIN bei der Eingabe lesen kann und der angegebene Betrag korrekt ist. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass die zurückgegebene Karte auch tatsächlich die eigene ist. Es ist empfehlenswert, sämtliche Belege der getätigten Kreditkartenzahlungen zu sammeln und die Kontoauszüge nach dem Urlaub sorgfältig zu prüfen. Unrechtmäßige Abbuchungen können so sofort bei der Bank oder Sparkasse reklamiert und die Karte gesperrt werden.

Absicherung für den Fall der Fälle

Reisende sollten Zahlungsmittel, Papiere und Wertsachen wie Schmuck oder Notebooks, die nicht unmittelbar gebraucht werden, nach der Reiseankunft beispielsweise bei der Hotel- oder Campingplatzverwaltung zur sicheren Verwahrung abgeben. Eventuell steht dafür auch ein Zimmersafe zur Verfügung. Wertvolle Dinge sollten nie im Auto liegen gelassen werden – auch nicht im Handschuhfach oder Kofferraum. Um möglichen Dieben zu zeigen, dass im Pkw nichts zu holen ist, empfiehlt es sich, das (leere) Handschuhfach beim Parken geöffnet zu lassen.

Das vermindert die Gefahr, dass Diebe in das Auto einbrechen und dabei bereits einen Schaden anrichten. Beim Verlassen des Feriendomizils sollte immer die Eingangstüre verschlossen werden. Besonderes Augenmerk gilt dem Zimmerschlüssel. Er sollte nie unvorsichtigerweise auf dem Tisch oder an anderen Plätzen abgelegt werden, von wo ihn andere leicht entwenden können. Weitere Sicherheitstipps für Reisende gibt es vom Bundeskriminalamt im Internet.

Wurde in das Feriendomizil eingebrochen und etwas gestohlen, ist umgehend bei der Polizei schriftlich Anzeige zu erstatten. Je nach Vertragsvereinbarung übernimmt nämlich eine Reiseschutzversicherung oder im Rahmen einer bestehenden Außenversicherung auch die Haushaltspolizze den Schaden teilweise oder ganz. Dazu ist jedoch die schriftliche Anzeige bei der Polizei notwendig. Wer sichergehen will, dass dieses Risiko abgesichert ist, sollte sich vor Reiseantritt bei seinem Versicherungsvermittler erkundigen.


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