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So verschiebt sich Österreichs Altersgefüge

(kunid) Österreichs Bevölkerung wächst: Nach vorläufigen Daten war sie Anfang 2016 um 1,3 Prozent größer als ein Jahr zuvor. Wesentlichen Anteil daran hat die nicht-österreichische Bevölkerung. Österreich wächst aber nicht nur, es altert auch. Ohne die Nicht-Österreicher wäre dieser Effekt noch ausgeprägter.

Der demografische Trend ist einer der bestimmenden Faktoren, wenn es um die gesetzliche Pensionsversicherung geht. Die Statistik Austria hat neue Zahlen zu der Frage veröffentlicht, wie sich Österreichs Bevölkerung entwickelt. Das Ergebnis: Sie wächst weiter. Den vorläufigen Daten zufolge fehlten zum Jahresbeginn 2016 lediglich 280 Personen, um die 8,7-Millionen-Marke zu erreichen.

Gegenüber Anfang 2015 ist das ein Bevölkerungszuwachs um 1,34 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2000, als die 8-Millionen-Grenze überschritten wurde, ist es ein Plus von 8,72 Prozent. Und geht man vom Jahr 1981 aus, bewohnen heute um 15,2 Prozent mehr Menschen das Land als damals.

Stetige Verschiebung zu den höheren Altersgruppen

Ein Blick auf die einzelnen Altersgruppen zeigt, dass sich das Altersgefüge in den vergangenen Jahren deutlich verschoben hat: Österreich wächst nicht nur, es altert auch. 1981 lag der Anteil der bis 19-Jährigen noch bei 28,9 Prozent. Seither ist er kontinuierlich gesunken und beträgt aktuell lediglich noch 19,2 Prozent – ein Rückgang um ein Drittel.

Die Gruppe der 20- bis 64-Jährigen hält seit 1988 einen Anteil von über 60 Prozent und liegt derzeit bei knapp 62 Prozent. Merkliche Zuwächse gibt es in den höheren Altersgruppen. 1981 waren 15,3 Prozent der Bevölkerung 65 Jahre alt oder älter. Der Gruppe der ab 75-Jährigen gehörten damals 6,0 Prozent der Bevölkerung an.

Anfang 2016 betrugen die entsprechenden Werte der ab 65-Jährigen 18,5 beziehungsweise der ab 75-Jährigen 8,8 Prozent. Die jeweiligen Anteile sind damit um ein Fünftel beziehungsweise fast die Hälfte gewachsen.

Gruppe der österreichischen Staatsangehörigen marginal geschrumpft

Das Wachstum der Gesamtbevölkerung ist darauf zurückzuführen, dass die Personen mit nicht-österreichischer Staatsbürgerschaft – Anfang 2016 waren das 650.815 – gegenüber dem Vorjahr mit einem Plus von 10,6 Prozent dazu beigetragen haben. Während diese Gruppe in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen ist, schrumpft jene der österreichischen Staatsbürger seit 2009 ebenso kontinuierlich. 2008 hatte sie mit 7.478.310 ihren Höhepunkt erreicht; zurzeit bewohnen 7.432.272 österreichische Staatsbürger das Land – um 0,1 Prozent weniger als Anfang 2015.

Im Vergleich mit den Daten der Gesamtbevölkerung zeigt sich, dass bei den Personen mit österreichischer Staatsbürgerschaft die Gruppe der Jüngsten (bis 19 Jahre) 2016 auf einen etwas geringeren Anteil kommt (19,3 Prozent) als noch in 2015 mit 19,5 Prozent. Auch der Anteil der 20- bis 64-Jährigen ist kleiner geworden – 2015 waren es noch 60,2 Prozent, 2016 sind es nun 60,1 Prozent.

Deutlich höher als in der Gesamtbevölkerung sind hingegen die Anteile der Senioren mit österreichischer Staatsangehörigkeit geworden. Bei den ab 65-Jährigen sind es nun 20,6 Prozent, 2015 waren es noch 20,3 Prozent. Und bei den ab 75-Jährigen sind es Anfang 2016 10,1 Prozent und damit erstmals ein zweistelliger Prozentwert, letztes Jahr waren es 9,6 Prozent. Bei den nicht-österreichischen Staatsangehörigen liegen die Werte bei 6,1 beziehungsweise 1,8 Prozent.

Weiterführende Informationen

Wie die Zahlen zeigen, stehen aufgrund der demografischen Entwicklung immer weniger Erwerbstätige immer mehr Pensionisten gegenüber. Somit gibt es immer weniger Einzahler in das Pensionssystem, die Zahl der Empfänger von Alterspensionen steigt jedoch weiter an.

Schon heute ist jedoch die Höhe der Alterspension niedriger als das letzte aktive Erwerbseinkommen eines Beschäftigten, bevor er in Pension geht.

Wer auch im Alter nicht auf seinen bisherigen Lebensstandard verzichten möchte, sollte daher frühzeitig eine sinnvolle Altersvorsorge aufbauen. Ein Versicherungsfachmann kann im Rahmen einer Beratung ermitteln, wie hoch die finanzielle Lücke zwischen dem bisherigen Erwerbseinkommen und der zu erwartenden Pension sein wird. Die Versicherungswirtschaft bietet bedarfsgerechte Lösungen an, um solche Lücken zu schließen.


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