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Sozialversicherung bei Ferialjobs und Praktika

St. Pölten (OTS) - Viele SchülerInnen und StudentInnen machen in den Ferien einen Ferialjob und sammeln bei dieser Gelegenheit erste Erfahrungen in der Berufswelt. Viele wissen dabei nicht, wie die sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen sind. Was ist mit der Krankenversicherung? Gibt es anrechenbare Pensionszeiten? Muss man etwas an die Krankenkassen melden? Sozialversicherung

Dazu ist vor allem klar zu stellen: Ferialjob ist nicht Ferialjob! Einerseits gibt's die Ferialpraktikanten, also Schüler (z. B. HTL oder HLA) oder Studenten, die eine für die Ausbildung notwendige Tätigkeit verrichten - im Vordergrund steht allerdings das Ausbildungsziel. Ein Dienstverhältnis - und die damit verbundene Pflichtversicherung - kann, muss aber nicht entstehen: Bekommt der Praktikant ein "Taschengeld" über der Geringfügigkeitsgrenze (366,33 Euro), ist er vollversichert. Ausnahme ist das Gastgewerbe, wo das Praktikum immer ein Dienstverhältnis begründet!

Anders sieht es aus, wenn Schüler und Studenten in den Ferien ihr Taschengeld mehr oder weniger kräftig auffetten wollen: nämlich als Ferialarbeiter oder -angestellter. Diese sind "Dienstnehmer" im
arbeitsrechtlichen Sinn: Konkret heißt das, sie haben eine persönliche Arbeitsverpflichtung, sind weisungsgebunden und müssen sich organisatorisch im Betrieb eingliedern (also Regeln wie die
Verschwiegenheitspflicht befolgen). Keine Rolle spielt hierbei, ob die Tätigkeit von Schule oder Universität vorgeschrieben ist. Der Ferialarbeiter ist nicht nur kranken- und unfallversichert, die Zeit ist auch für die Pension anrechenbar. Aber keine Angst: der Schüler oder seine Eltern müssen sich nicht um komplizierte Anmeldeformalitäten kümmern - das macht der temporäre Dienstgeber automatisch.
 


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