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Unfallfrei durch die Semesterferien

Wien (OTS) - Für fast 59.000 Wintersportbegeisterte endet der Pistenspaß jährlich im Krankenhaus. Bereits durch das Beherzigen einiger Regeln können viele Schiunfälle vermieden werden. Sollte trotzdem etwas passieren, hilft eine gute Unfallversicherung.

Glück ist ja bekanntlich eine Frage der guten Vorbereitung. Doch wenn am 5. Februar in Wien und Niederösterreich die Semesterferien beginnen und so manches Kind schon tags davor mit laufendem  Motor am Schultor erwartet wird, kommt mitunter genau diese zu kurz. Anstatt sich ausreichend Zeit für die Anreise und das Akklimatisieren zu geben, geht es schon früh am Samstagmorgen ab auf die  Piste. "Die allermeisten Unfälle ereignen sich durch Ermüdung oder Erschöpfung", erklärt Mag. Xaver Wölfl, Leiter des Kundengruppenmanagements der österreichischen Allianz Gruppe. Kälte und  Höhenlage sind im Regelfall ungewohnt, und je höher man steigt, desto sauerstoffärmer wird die Luft: "Warnzeichen des Körpers, vor allem Kopfschmerzen, sollten unbedingt beachtet werden."

Männer wedeln öfter ins Spital

Insgesamt verletzten sich in der vergangenen Saison 2009/10 fast 59.000 Skifahrer und Snowboarder auf Österreichs Pisten, und auch heuer werden wieder ähnlich viele in den Unfallambulanzen erwartet. Im Durchschnitt der vergangenen Jahre entfielen dabei rund vier Fünftel der Verletzungen auf den  klassischen Skilauf, das restliche Fünftel auf Snowboarder. Und - zwei von drei Verletzten sind Männer, die offenbar mehr Risiko auf sich nehmen. "Mit konditioneller Vorbereitung auf den Winter, mehr  Rücksichtnahme auf andere und Beachtung der FIS-Regeln wären viele Unfälle vermeidbar", gibt Wölfl zu bedenken.

Helm statt Pudelhaube wirkt

Die mittlerweile in allen Bundesländern außer Tirol und Vorarlberg für Kinder unter 15 Jahren geltende Schihelmpflicht wertet Wölfl äußerst positiv: "Die Pudelhaube hat für Kids auf der Piste ausgedient, deshalb setzen auch immer mehr Erwachsene einen Helm auf. Und der Helm ist wohl die wirksamste  Sicherheitsmaßnahme, die jemand ergreifen kann!" Etwa 85 Prozent der Schädel- und  Hirnverletzungen können damit verhindert werden. Erhebungen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) im März 2010 haben gezeigt, dass mittlerweile sieben von zehn  Pistenbenutzern ihren Kopf mit einem Helm schützen. Die über die Jahre gestiegene Helmquote  brachte eine Abnahme der Kopfverletzungen mit sich: Im Jahr 2007 lag der Anteil der Kopfverletzungen noch bei zehn Prozent, 2008 waren es neun, und 2009 ist dieser Anteil auf acht Prozent gesunken.

Sozialversicherung hat Lücken

Diese erfreuliche Entwicklung darf jedoch nicht übersehen lassen, dass bei Freizeitunfällen die gesetzliche Unfallversicherung zwar die medizinische Erstversorgung und die Rehabilitation im  Krankenhaus übernimmt, nicht aber die Kosten für bleibende Schäden. "Eine private Unfall-Versicherung ist daher unverzichtbar, denn nur sie bietet Schutz rund um die Uhr und im Ernstfall  eine lebenslange Rente. Vor dem Skiurlaub deshalb nicht nur die Ausrüstung überprüfen, sondern auch den Versicherungsschutz!", betont Wölfl.

Hubschrauberbergung kostet

Unfallversicherung ist auch nicht gleich Unfallversicherung. Speziell bei einem Winterurlaub sollte  unbedingt auch eine Deckung für Bergungskosten inkludiert sein. Denn rund 6000 verletzte Personen müssen pro Jahr mit dem Hubschrauber von der Piste geborgen werden, was im Durchschnitt etwa  3000 Euro kostet. Die Sozialversicherungsträger erkennen aber nur knapp ein Fünftel aller Flugrettungseinsätze an, und übernehmen selbst dann nur weniger als ein Drittel der Kosten. "Ohne Bergungskostendeckung bleibt der Verletzte auf der Differenz sitzen", erklärt Wölfl.
 

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