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Ungesichert in den Urlaub

 

Die Zahl der Sommerurlaube ist 2011 um 5,4 Prozent auf 6,5 Millionen gestiegen, meldet die Statistik Austria. Zugleich beobachtet sie seit einigen Jahren, dass sich der Anteil der Winterurlaube erhöht. Allerdings: 40 Prozent verreisen, ohne sich vorher um einen sinnvollen Schutz vor möglicherweise teuren Eventualitäten zu kümmern.

Reisen steht bei den Österreichern hoch im Kurs. Nach den neuesten Zahlen der Bundesanstalt Statistik Österreich, kurz Statistik Austria, haben sie von Juli bis September 2011 6,5 Millionen Urlaubsreisen unternommen. Gegenüber dem Sommer 2010 ist das eine Zunahme von 5,4 Prozent. 57,2 Prozent der österreichischen Bevölkerung ab 15 Jahren machten mindestens eine Urlaubsreise.

Insgesamt wurden 4,2 Millionen Haupturlaubsreisen (plus 2,4 Prozent) mit vier oder mehr Nächtigungen registriert. Dazu kamen 2,3 Millionen (plus 11,3 Prozent) Kurzurlaubsreisen mit ein bis drei Nächtigungen.

Die beliebtesten Reiseziele

Beliebtestes Reiseziel ist das eigene Land: 44,6 Prozent der Urlaubsreisen wurden in Österreich verbracht, das sind 8,8 Prozent mehr als 2010. Urlaubsreisen ins Ausland legten um 2,8 Prozent auf 3,6 Millionen zu. Lieblingsland Nummer eins war Italien (23,8 Prozent) vor Kroatien (17,5 Prozent), Deutschland (13,2 Prozent), Spanien (6,7 Prozent) und Griechenland (5,2 Prozent).

In die Ferne zog es die Österreicher im Sommer 2011 weniger als im Vorjahressommer: Der Anteil der Urlaubsreisen außerhalb Europas und der Türkei lag bei rund 5,2 Prozent, im Vorjahressommer noch bei 7,8 Prozent.

Häufiger auch im Winter weg

Die Erhebungen der Statistiker zeigen allerdings, dass Sommer, Sonne und Strand seit einigen Jahren an Bedeutung nachlassen: Während 1968/69 noch 61,5 Prozent der Haupturlaubsreisen (mit vier oder mehr Nächtigungen) in den Ferienmonaten Juli und August gemacht wurden, waren es 2010 nur noch 35,9 Prozent.

Die Österreicher verreisen zwar immer noch häufiger im Sommer als im Winter, aber Winterurlaube sind im Kommen. Jede dritte Haupturlaubsreise findet mittlerweile im Zeitraum von Oktober bis März statt (1968/69: 11,8 Prozent; 2010: 33,9 Prozent).

Viele ohne Absicherung unterwegs

Viele Urlaubsreisende vergessen allerdings, in den schönsten Wochen des Jahres für eine ausreichende Absicherung zu sorgen. Wie ein Versicherer bekannt gab, treten rund 40 Prozent der Urlauber eine Reise an, ohne vorher für den eigentlich notwendigen Schutz durch eine Reiseversicherung zu sorgen. Bei neun Millionen Urlaubsreisen im Jahr 2010 bedeutet das, dass über 3,6 Millionen Reisen ohne entsprechende Versicherungsvorsorge angetreten werden.

Dieser Leichtsinn kann für den einzelnen Urlauber teuer werden. Denn alleine die Rückholung in einem Ambulanzjet nach einem Unfall oder einer plötzlich auftretenden Krankheit kann einem Reisenden einen fünfstelligen Euro-Betrag kosten. Doch auch wer sich am Urlaubsort medizinisch behandeln lässt, muss beispielsweise bei einem Oberschenkelhalsbruch oder bei einem Blinddarm ebenfalls mit einem Betrag in dieser Höhe rechnen. Eine entsprechende Reiseversicherung würde dieses Kostenrisiko abdecken.

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