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Uni-Beginn: Viele Studenten nicht ausreichend versichert

Versicherungsschutz für Studenten

Zum Start des neuen Semesters ist vielen Studierenden nicht bewusst, dass sie nicht mehr bei ihren Eltern mitversichert sind. Auch die ÖH-Versicherung bietet häufig keinen ausreichenden Schutz. Durch einen Online-Versicherungsvergleich auf Versichern24 können sich auch Studenten wirksamen Schutz für alle Lebensbereiche leisten.

Ein Blick auf die Risiko-Situation von über 318.000 Studierenden zeigt viele Lücken und geringes Risikobewusstsein auf. So verlieren Studenten oft durch unzureichende Information ihren Krankenversicherungsschutz nach Ferialjobs; Haushaltsversicherungsverträge für Wohngemeinschaften werden oft falsch abgeschlossen. Außerdem erfüllen Studenten in vielen Fällen nicht mehr die Voraussetzungen für eine Mitversicherung in der Haushaltsversicherung der Eltern und fallen daher aus dieser heraus. Die fehlende Versicherung kann im Ernstfall existentiell bedrohlich sein.

Bis zu welchem Alter sind Kinder mitversichert?
Minderjährige Kinder sind grundsätzlich versichert, wenn sie ihren Hauptwohnsitz an der Adresse des Versicherungsnehmers haben. Die weitere Mitversicherung hängt vom Versicherer ab: Solange staatliche Familienbeihilfe bezogen wird, bleibt der Versicherungsschutz auch nach Erreichen der Volljährigkeit bis zur Vollendung des 25. oder 27. Lebensjahres bestehen. Bei einigen Versicherern sind Kinder im gleichen Haushalt mitversichert, wenn sie nicht älter als 17 oder 25 Jahre sind, über keinen eigenen Haushalt und kein regelmäßiges Einkommen verfügen. Ein regelmäßiges Einkommen setzt voraus, dass regelmäßige Bezüge aus einem Dienstverhältnis für die Dauer von zumindest einem Jahr bestehen.

Geringes Risikobewusstsein unter Studierenden
Laut einer Studie der Allianz Versicherung haben Studenten nur geringes Risikobewusstsein, viele wissen zu wenig über ausreichenden Versicherungsschutz. So ist vielen Studierenden auch nicht bewusst, dass sie nicht mehr mitversichert sind, sobald sie die Voraussetzungen nicht mehr erfüllen. Betroffen sind zum Beispiel Studenten, die in einer WG, einer eigenen Wohnung oder einem Studentenheim wohnen - auch dann, wenn sie in der Wohnung der Eltern noch ihren Nebenwohnsitz haben. Auch jene, die bereits berufstätig sind, sollten eine eigene Privathaftpflichtversicherung abschließen.

ÖH-Versicherung schützt nur bedingt
Wer einen ÖH-Beitrag bezahlt, ist zusätzlich über die Österreichische HochschülerInnenschaft unfall- und haftpflichtversichert. Dieser Schutz gilt jedoch nur in den Gebäuden des Universitätsgeländes bzw. in der Fachhochschule, auf dem direkten Weg zur Uni und bei Veranstaltungen der Uni oder ÖH (z.B. Exkursionen). Ebenfalls versichert sind Sportausübungen im Rahmen des USI, sowie auch Praktika und die Teilnahme an internationalen Studienprogrammen auf der ganzen Welt mit Ausnahme der USA, Australien und Kanada. Insgesamt bietet die ÖH-Versicherung nur eingeschränkten Schutz: In der Freizeit bleiben Studenten ungeschützt. Deshalb ist hier eine private Versicherung empfehlenswert.

Haushaltsversicherung für die WG richtig abschließen
Eine Privathaftpflicht ist prinzipiell in der Haushaltsversicherung inkludiert. Setzt aber eine Waschmaschine die Wohnung unter Wasser, werden eigene Schäden aus der Haushaltsversicherung bezahlt, die Privathaftpflicht kommt dann für die Kosten beim Nachbarn unterhalb auf. Ivo Radulovski vom unabhängigen Verbraucherportal Versichern24 warnt: „In einer Wohngemeinschaft sind nicht automatisch alle Mitbewohner versichert. Dies muss meistens gesondert vereinbart werden. Jedenfalls sollten alle Mitbewohner als Versicherungsnehmer in den Vertrag aufgenommen werden.“

Manche Haushaltsversicherungen bieten eigene Tarife für Studenten an. Besonders wichtig ist die Höhe der Versicherungssumme. Diese beträgt bei einer Wohnung mit 60 m² zwischen 50.000 Euro und 90.000 Euro. Davon ist oft auch die Prämie betroffen, die in diesem Fall zwischen 107,63 Euro (Grazer) und 202,12 Euro (Donau) für ein Topschutz-Produkt beträgt. Einige Gesellschaften wie die Donau Versicherung bieten jedoch spezielle Produkte für Studenten bereits ab 45 Euro an, mit einer Versicherungssumme von 20.000 Euro. Dabei sollte unbedingt ein „Unterversicherungsverzicht“ vereinbart werden, um im Schadensfall wegen Unterversicherung nicht nur einen prozentualen Teil der Kosten ersetzt zu bekommen.

Nach Ende des Ferialjobs die Krankenversicherung nicht vergessen
Wenn zum Semesterstart der Ferialjob endet, bedeutet das auch das Ende der Pflichtversicherung. Sobald die Studierenden durch den Arbeitgeber abgemeldet werden, sind sie häufig gar nicht mehr krankenversichert. Versicherungsexpertin und Master-Studentin Diana Radulovski spricht aus Erfahrung: „Studenten müssen darauf achten, ihrer Krankenkasse rechtzeitig mitzuteilen, dass sie bei ihren Eltern oder PartnerInnen mitzuversichern sind.“  Versicherungsgesellschaften bieten im Bereich Unfall- und Krankenversicherung speziell auf Studenten ausgerichtete Produkte an. Zum Beispiel bieten Versicherungen wie Merkur, Uniqa und Wiener Städtische für rund zehn Euro besondere Unfallversicherungen, die es ermöglichen, sich Arzt und Krankenhaus auszusuchen. 

Nach dem Unfall gut versorgt
Als Student genießt man oft ein sorgenfreies Leben. Statistiken zeigen jedoch Gefahren, an die meistens nicht gedacht wird: 80 Prozent aller Unfälle passieren in der Freizeit. Experte Ivo Radulovski: „Auf die private Unfallversicherung sollte man nicht verzichten, das Unfallrisiko wird leider oft unterschätzt. Die Absicherung im Invaliditätsfall sollte oberste Priorität haben und ausreichend versichert werden. Bei einer Versicherungssumme von etwa 400.000 Euro für 100 Prozent Invalidität liegen die Kosten bei 107,02 Euro (Janitos Versicherung) bis 217,28 Euro (Uniqa Versicherung) im Jahr.“

Die hohe Bedeutung von privater Vorsorge zeichnet sich durch die Lücken der gesetzlichen Unfallversicherung bei Freizeitunfällen ab. Diese deckt bei Unfällen nur die Behandlungskosten und leistet keine weiteren Zahlungen.

Vergleichen zahlt sich aus
Für Studenten ist es wichtig, den eigenen Bedarf zu überprüfen und sich eventuell beraten zu lassen. Dadurch lassen sich Versicherungslücken in den Bereichen Kfz, Unfall, Privathaftpflicht, Haushalt und Rechtsschutz rechtzeitig erkennen. Gerade bei einem knappen Studentenbudget zahlt es sich aus, verschiedene Anbieter zu vergleichen, da Prämien und Versicherungsleistungen stark variieren können. Eine Möglichkeit, kostenlos und rasch zu vergleichen, bietet die Online-Plattform Versichern24.at. Mit den Versichern24-Onlinerechnern lassen sich Versicherungen für unterschiedliche Lebensbereiche auf einen Blick anzeigen, um leistbaren und gleichzeitig effektiven Versicherungsschutz zu schaffen. Dadurch können Studierende für sich die passende Versicherung auswählen und direkt online abschließen. „Innerhalb der letzten zwei Jahre hat sich die Anzahl an Online-Abschlüssen verdreifacht“, meint dabei Ivo Radulovski.


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