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Unterschätztes Risiko: Schönheitspflege am Volant

Während des Autofahrens beschäftigt sich mehr als jeder Vierte mit Schminken, Rasieren und ähnlichem. Das zeigt die Studie eines Versicherers. Schminken beispielsweise erfordere aber hohe Konzentration. Dadurch gingen bis zu 40 Prozent der Aufmerksamkeit für die Straße verloren, was das Unfallrisiko um das Dreifache erhöhe, so die Studie. Viele würden den Grad der Ablenkung aber unterschätzen.

Schminken, Rasieren, Umziehen, Nagelpflege oder das An- und Ablegen von Schmuck oder Uhr: Laut der jetzt veröffentlichten Studie des Zentrums für Technik eines Versicherungskonzerns beschäftigen sich 27,5 Prozent der Fahrzeuglenker in Österreich, Deutschland und der Schweiz während des Fahrens mit solchen Tätigkeiten.

Konkret wechseln beispielsweise zwanzig Prozent während der Fahrt die Kleidung, etwa sieben Prozent widmen sich der Körpflege, rasieren oder schminken sich. Unter „clothing & body care“ fallen, so die Experten, auch das Auftragen von Sonnenschutzcreme, die Medikamenteneinnahme, der Schuhwechsel oder die „Begutachtung“ von Zähnen oder der Haut.

„Viele dieser Tätigkeiten und Blickabwendungen werden nicht als gefährlich angesehen und geschehen oft sogar kaum bewusst, eher flüchtig nebenher. Das macht die Sache so gefährlich“, heißt es in der Untersuchung.

Unterschätztes Risiko

Viele würden unterschätzen, wie gefährlich der Blick von der Straße weg in den Schmink- oder Rückspiegel sei. Unfallforscher hätten allerdings herausgefunden, dass diese Blicke mehrere Sekunden dauern können.

Einer großen US-Feldstudie gemäß werde während des Schminkens der Blick immer wieder kurz von der Straße weggerichtet. Das Schminken erfordere hohe Konzentration. „Dadurch gehen bis zu 40 Prozent der Aufmerksamkeit für die Straße verloren, was das Unfallrisiko um das Dreifache erhöht“, warnt die Studie.

Laut dem Zentrum für Technik erleiden etwa 60 Menschen pro Jahr tödliche Unfälle, weil Autofahrer nicht bei der Sache waren. „Gut ein Drittel der ablenkungsbedingten Unfälle lässt sich aber durch die Einhaltung einiger wesentlicher Regeln vermeiden“, so die Untersuchung.


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