AUVA informiert über Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystem

Wien (OTS) – Bei der erfolgreichen Implementierung eines Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystems (SGM) ist die richtige Strategie entscheidend. Auf Grund der großen Nachfrage findet am 10. Juni 2010 ein zusätzlicher SGM-Informationstag der AUVA in Wien statt.

Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsysteme, ihre Einführung, Praxis, Evaluierung und Kombination zum Beispiel mit dem Umweltmanagement behandelt der AUVA-SGM-Infotag am Donnerstag, dem 10. Juni, in der Börse für landwirtschaftliche Produkte, in Wien 2, Taborstraße 10.

Kostenreduktion ist spätestens dann ein Thema, wenn Betriebe einen Geschäftsrückgang spüren. Der wirtschaftliche Erfolg darf aber nicht auf Kosten der Sicherheit am Arbeitsplatz und der Gesundheit der Mitarbeiter gehen. Die Praxis zeigt leider, dass Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten oft die Folge von Management-Fehlern sind. Abhilfe kann hier das Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystem  (SGM) der AUVA schaffen.

"SGM ist eine systematische, vorausschauende Auseinandersetzung mit Arbeitssicherheit und Gesundheit im Zusammenhang mit betrieblichen Leistungsprozessen", erklärt Ing. Bernd Toplak,
Abteilungsleiter-Stellvertreter und SGM-Experte des Unfallverhütungsdienstes der AUVA-Landesstelle Wien. Er wird den Infotag um 9:40 Uhr fachlich mit einem Überblick über die Managementsysteme in der Prävention eröffnen.

Weiters werden bis 16 Uhr das von der AUVA entwickelte und aktualisierte SGM, Informationsmaterial, Beispiele aus der Praxis sowie die Ergebnisse der AUVA Studie "Sicherheitskultur" vorgestellt. Zielgruppe sind Führungskräfte, Qualitäts- und Umweltbeauftragte, Sicherheitsfachkräfte, ArbeitsmedizinerInnen und Sicherheitsvertrauenspersonen. Die Teilnahme kostet 70 Euro. Die Anmeldung ist per E-Mail unter hsp@auva.at oder per Fax unter (01) 33 111-610 bis spätestens Ende Mai möglich.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,5 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 420.000 Selbständige sowie 1,3 Millionen Schüler und Studenten. Die Landesstelle Wien betreut in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland 42 Prozent der AUVA-Versicherten. Pro Jahr erhalten 120.000 Verletzte in den Wiener AUVA-Unfallkrankenhäusern Meidling und Lorenz Böhler sowie 1.900 Patienten in den Rehabilitationszentren Wien-Meidling und Weißer Hof, Klosterneuburg, die bestmögliche Behandlung. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA – die Verhütung von Unfällen und die  Vorbeugung von Berufskrankheiten senkt die Kosten für die drei weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.