Finanzbildung: VVO und VKI setzen auf Finanzbildung

Wien (OTS) – Jeder fünfte Jugendliche kann nicht Zins rechnen, neun von zehn geben zu, sich in Finanzfragen nicht auszukennen. Um

dem steigenden Bedarf nach Finanzbildung Rechnung zu tragen, setzen VVO und der Verein für Konsumenteninformation (VKI) auf Kooperation: Zusätzlich bietet sich für Kunden erstmals die Möglichkeit, sich zu Fragen im Bereich Versicherung und Vorsorge auch in ihrer
Muttersprache zu informieren.

„Wir stehen als Versicherungswirtschaft in der Verantwortung, Zukunft zu gestalten. Somit kümmern wir uns auch um Finanzbildung“,
erklärte Dr. Wolfram Littich, Präsident des Versicherungsverbands VVO am Montag vor Journalisten. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) trägt mit seinen Analysen, Testberichten und Reports auch im Versicherungsbereich zur Information der Konsumenten bei. Grund genug, gemeinsam mit dem VVO ein KONSUMENT Spezial zu Versicherungsfragen zu entwickeln. „Gut informierte Kunden sind besser in der Lage, die genau ihren Bedürfnissen entsprechenden Versicherungsangebote auszuwählen“, betonte Ing. Franz Floss, Geschäftsführer des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). „Ein besonderes Anliegen der aktuellen Ausgabe ist es, in einfacher Sprache die mitunter komplizierten Sachverhalte des Versicherungswesens zu erläutern. Dazu gehört auch ein ausführliches Glossar, das die gängigsten Fachbegriffe aus Versicherungsverträgen allgemein verständlich erklärt.“

Wien wächst und wird international

Die Kooperation von VVO und VKI trägt auch dem demographischen Wandel Rechnung: So hat beispielsweise Wien innerhalb der letzten zehn Jahre mit rund 43 Prozent einen starken Zuwachs an internationaler Vielfalt in der Bevölkerung zu verzeichnen, was sich auch in einer vielfältigen Kundenstruktur mit unterschiedlichen Muttersprachen manifestiert. Mit der Kooperation gibt es erstmals die Möglichkeit, Informationen in englischer, kroatischer, serbischer, und türkischer Sprache abzurufen.

Ziel: Mündiger Konsument

„Es geht uns vor allem darum, dass Menschen ein Risiko richtig einschätzen lernen. Sowohl hinsichtlich eines bestehenden als auch hinsichtlich eines künftigen Bedarfs“, so Littich. Finanzbildung stelle die Basis für eine qualitätsvolle Beziehung zwischen Kunden
und Berater dar, die von Vertrauen geprägt sei. Financial Education habe im Versicherungsverband seit Jahrzehnten Tradition und sei ein wichtiger Beitrag der Versicherungswirtschaft zur Stabilisierung und Stärkung des Vertrauens der Menschen in die Versicherungsbranche.

Das KONSUMENT Spezial

Das KONSUMENT Spezial soll darüber informieren, was „Versicherung“ eigentlich bedeutet. Fragen, wie „Gegen welche Gefahren kann ich mich versichern? Welche Risiken sind überhaupt gedeckt? Was ist im Schadensfall zu tun?“ werden hierbei behandelt. Ein besonderes
Anliegen ist es, in klarer und verständlicher Sprache die mitunter komplizierten Sachverhalte des Versicherungswesens zu erläutern. Dazu
gehört ebenso ein ausführliches Glossar, das die gängigsten Fachbegriffe aus Versicherungsverträgen allgemein verständlich erklärt. Dieses KONSUMENT Spezial stellt somit ein optimales Nachschlagewerk dar, um einen Überblick über die wichtigsten Versicherungsarten zu erlangen“, so Floss abschließend. 

Das KONSUMENT Spezial wird der Maiausgabe des Testmagazins KONSUMENT beigelegt, und ist auch unter  http://www.vvo.at/publikationen/index.php und  http://www.konsument.at/rundum-versichert downloadbar. 

Als Download steht das KONSUMENT Spezial zudem in englischer, kroatischer, serbischer, und türkischer Sprache zur Verfügung.