Gewinnfreibetrag – ein Steuervorteil für natürliche Personen

 

Der Gewinnfreibetrag steht allen natürlichen Personen unabhängig von der Gewinnermittlungsart zu und beträgt bis zu 13 % des Gewinnes, maximal aber € 100.000,- pro Jahr. Bis € 30.000,- Gewinn steht der Gewinnfreibetrag jedem Steuerpflichtigen automatisch zu (sogenannter Grundfreibetrag=max. € 3.900,-).

Ist der Gewinn höher als € 30.000,-, steht ein über den Grundfreibetrag hinausgehender (investitionsbedingter) Gewinnfreibetrag nur zu, wenn der Steuerpflichtige im betreffenden Jahr bestimmte Investitionen getätigt hat. Als Investitionen kommen abnutzbare körperliche Wirtschaftsgüter mit einer Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren (zB Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, LKW, EDV, Gebäudeinvestitionen mit Baubeginn nach dem 31.12.2008) oder bestimmte Wertpapiere (siehe Wertpapiere für die Deckung der Pensionsrückstellung) in Frage. 

Nicht geeignet als Investitionsdeckung für den Gewinnfreibetrag sind alle nicht abnutzbaren Anlagen (wie zB Grund und Boden), unkörperliche Wirtschaftsgüter (wie zB Rechte, Patente, Finanzanlagen mit Ausnahme der erwähnten Wertpapiere), weiters PKWs, Kombis, Luftfahrzeuge, Geringswertige Wirtschaftsgüter, gebrauchte Anlagen und Investitionen, für die eine Forschungsprämie in Anspruch genommen wird.

Sollten Sie also Liquidität zur Verfügung haben, die Sie steuerlich in Wertpapieren veranlagen können, um sie nach der Behaltefrist privat nutzbar zu machen, so stellen wir Ihnen gerne kompetente und unabhängige Beratung und Unterstützung bei Ihrer Anlageentscheidung zur Verfügung.
 
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