Hohes Risiko für Kinder und Eltern: 530 Schulweg-Unfälle im Vorjahr

Wenn Schüler einen Unfall haben, können auf die Eltern hohe Folgekosten zukommen. Teuer wird es auch, wenn Kinder fremdes Eigentum beschädigen. Dann ist eine gute Versicherung wichtig. Wie ein Vergleich zeigt, ist umfassender Schutz auch bei niedrigen Prämien möglich.

Nach den Sommerferien hat in Österreich wieder die Schule begonnen. Eltern sollten jetzt überprüfen, ob ihre Kinder ausreichend versichert sind. Eine Unfall- und eine Haftpflichtversicherung decken alltägliche Gefahren ab.

Unfallgefahr im Straßenverkehr

Laut Verkehrsunfallstatistik der Statistik Austria wurden 2012 in Österreich 559 Schüler auf dem Schulweg verletzt. Insgesamt gab es auf Schulwegen 530 Unfälle. Da Kinder die Gefahren im Straßenverkehr oft falsch einschätzen, sind sie besonders gefährdet. Durch ihre geringe Körpergröße werden sie von Autofahrern leicht übersehen. Eltern sollten den Schulweg gemeinsam mit ihren Kindern üben und ihnen die Gefahren erklären.

Unfälle können allerdings trotzdem passieren. Zum Beispiel achten nicht alle Autofahrer auf Zebrastreifen. Deshalb ist es sinnvoll, vorzusorgen, damit Kinder nach einem Unfall abgesichert sind. Ansonsten kann es für die Eltern teuer werden – besonders, wenn der Unfall nicht direkt am Schulweg, sondern in der Freizeit passiert.

Unfallversicherung schützt vor finanziellem Risiko

Nach dem Schuleintritt sind Kinder gesetzlich unfallversichert. Bei Freizeitunfällen kommt die Versicherung zwar für Behandlungskosten auf, aber nicht für Folgeschäden. Statistiken zeigen jedoch, dass die meisten Unfälle von Schulkindern zu Hause oder in der Freizeit stattfinden. Deshalb ist für Kinder eine private Unfallversicherung empfehlenswert. Denn diese schützt rund um die Uhr.

Die meisten Unfallversicherungen gelten außerdem weltweit. Somit ist auf Urlaubsreisen keine eigene Versicherung nötig. Nach Unfällen im Ausland übernimmt die Versicherung oft auch den Rücktransport nach Österreich. Vor dem Abschluss einer Unfallversicherung sollten Eltern prüfen, ob das Kind bereits durch einen bestehenden Vertrag geschützt ist.

Vergleichen, abschließen und sparen

Besonders einfach und komfortabel ist der Vergleich mit dem Online-Rechner auf www.versichern24.at. Hier sehen Eltern auf einen Blick alle enthaltenen Deckungen und Leistungen. Sobald das passende Produkt feststeht, können sie es direkt online abschließen. Unfall- und Haftpflichtversicherung sind über Versichern24 oft günstiger als direkt bei der jeweiligen Gesellschaft, da hier die Rabatte direkt eingerechnet werden.

Günstige Unfallversicherung bereits ab 78 Euro

Die Unfallversicherung sollte eine Progression enthalten. Dadurch steigt die Invaliditätsleistung mit dem Grad der Invalidität. Ein Vergleich auf Versichern24.at zeigt Jahresprämien unterschiedlicher Anbieter zwischen 77,63 Euro (Janitos) und 191,29 Euro (Wüstenrot). Die Invaliditätssumme beträgt jeweils 100.000 Euro. Nach einem schweren Unfall kann dieser Betrag beispielsweise dazu dienen, die Wohnung rollstuhlgerecht umzubauen.

Mit einer Haftpflichtversicherung auf der sicheren Seite

Empfehlenswert ist für Schüler neben der Unfall- auch eine Privat-Haftpflichtversicherung. Diese begleicht Schäden an Dritten. Zum Beispiel leistet die Versicherung, wenn das Kind bei einem Schulfreund zu Besuch ist und dort beim Spielen die Einrichtung beschädigt. In der Haushaltsversicherung ist eine Haftpflichtversicherung inkludiert. Kinder sind automatisch mitversichert, sofern sie im gleichen Haushalt leben und kein eigenes Einkommen haben. Alternativ ist die Privathaftpflicht auch als eigenständiges Produkt erhältlich.

Haftpflicht-Vertrag schon ab 20 Euro im Jahr

Im Vergleich kostet die Privathaftpflicht, bei zehnjähriger Laufzeit, jährlich zwischen 20 Euro (VAV) und 40 Euro (Helvetia). Die Deckungssumme liegt zwischen 750.000 Euro (Merkur) und 5 Millionen Euro (Zürich). Anders als bei der Unfallversicherung gibt es hier keinen eigenen Kindertarif. Eltern, die keine Haushaltsversicherung haben, können auch einen Haftpflichtvertrag für sich selbst abzuschließen. Dann sollten sie einen Tarif wählen, in dem Kinder und eventuell Ehe- oder Lebenspartner mit eingeschlossen sind.

 

Haftpflicht- und Unfallversicherungen für Schüler im Prämienvergleich