Ja, ich will – Versicherung im Heiratsfall

Wien (OTS) – Mit den Hochzeiten der Windsors und der Grimaldis war das Thema Heiraten neuerdings häufige in den Medien vertreten. Aber auch "normale" Menschen heiraten in letzter Zeit wieder öfter. Allerdings sollten dabei nicht nur Gästeliste, Wahl der Blumen und der Hochzeitstorte bedachte werden, sondern auch, ob die zukünftigen Eheleute auch die richtige Versicherung haben.

 

Der Mai als traditionell beliebtester Heiratsmonat ist schon vorbei, doch auch der Juli ist in der Hochzeitsstatistik immer gut im Rennen. Und ein "magisches" Heiratsdatum gibt es heuer noch für alle Kälteresistenten: den 11.11.2011. Dabei liegen den Heiratskandidaten Gästeliste und Hochzeitsreise zwar im Regelfall mehr am Herzen, doch sollten sie sich auch mit dem Thema Versicherungsschutz beschäftigen. "Es gibt Romantischeres, aber ein Blick in den Versicherungsordner zahlt sich für das Brautpaar jedenfalls aus", empfiehlt Mag. Xaver Wölfl, der in der Allianz das Market Management leitet. Denn mit dem neuen Lebensabschnitt ändern sich für beide Partner Risikosituation und Bedarf. Manche Versicherungen bestehen zweifach, andere sollten zusätzlich abgeschlossen werden.

In guten wie in schlechten Tagen

Wer heiratet, verpflichtet sich auch, für den anderen zu sorgen. "Besonders dann, wenn ein Ehepartner vom anderen finanziell abhängig ist, sollten sich die Brautleute Gedanken über Berufsunfähigkeitsversicherung und Hinterbliebenenschutz machen", so Wölfl. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung lässt sich das wirtschaftliche Risiko des Verlusts der eigenen Arbeitskraft abfedern. Und eine Lebensversicherung kann beim Tod eines Partners die Hinterbliebenen finanziell absichern. Bestanden Lebensversicherungs-Verträge schon vor der Hochzeit, so ändert sich durch die Heirat zunächst nichts, denn die Verträge sind personengebunden. Der Ehepartner ist in vielen Fällen automatisch bezugsberechtigte Person – also darauf achten, dass in dem vor Jahren abgeschlossenen Vertrag nicht noch Ex-Freund oder -Freundin als Begünstigte angeführt ist. Das Gleiche gilt für eine eventuell vorhandene Unfallversicherung, die auch im Todesfall leistet.

Gemeinsamer Herd – gemeinsamer Vertrag

Bei der Haushalt- und der Privathaftpflichtversicherung lässt sich als Ehepaar im Regelfall Geld sparen. Denn hatte jeder Single vor der Heirat jeweils eine eigene Polizze, reicht nach der Heirat möglicherweise ein gemeinsamer Vertrag. Dies gilt auch für die Rechtsschutzversicherung. Aufpassen heißt es immer bei den Versicherungssummen. Denn im gemeinsamen Haushalt finden sich mitunter höherwertige Einrichtungsgegenstände als in der Junggesellenbude – zur Hochzeit gibt es schließlich auch Geschenke: Hier muss der Vertrag entsprechend angepasst werden. "Zur Klärung aller Möglichkeiten ist am besten ein umfassendes Beratungsgespräch – der Allianz Life Check!", erklärt Wölfl.

Just married

Bevor der Ernst des Lebens beginnt, geht es aber meistens noch ab in die Flitterwochen. Und zum besondern Anlass soll es auch ein besonderes Ziel sein: Fernreisen zu Traumstränden oder Städtereisen mit exklusiven Hotels. Eine Auslandskranken- sowie eine Reisestornoversicherung machen sich da jedenfalls gut, damit ein Krankheitsfall nicht auch noch einen großen finanziellen Schaden bedeutet – schließlich kostet die Hochzeitsreise in der Regel deutlich mehr als ein normaler Urlaub.