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Vorsicht vor Taschendieben und Trickbetrügern

(kunid) In großen Menschenansammlungen ist es für Taschendiebe ein Leichtes, unbemerkt Wertsachen und Geld aus Handtaschen und Bekleidung zu klauen. Zum einen merkt man im Gedränge oftmals nicht, wenn einem in die Taschen gelangt wird, zum anderen ist es für den Dieb aufgrund der unübersichtlichen Lage einfach, in der Menschenmenge unerkannt unterzutauchen. Doch es gibt einige Verhaltensregeln, die das Risiko mindern, Opfer eines Diebes zu werden.

Jedes Jahr werden hierzulande rund 30.000 Taschen- und Trickdiebstahldelikte bei der Polizei angezeigt. Tatsächlich dürfte die Anzahl dieser Delikte um einiges höher sein, da viele Opfer nicht zur Polizei gehen. Sicherheitsexperten raten jedoch jedem Betroffenen, solche Straftaten unbedingt bei der Polizei anzuzeigen. Nach Angaben des Bundeskanzleramtes im Bürgerportal www.help.gv.at.de muss im Übrigen jedes Diebstahlsopfer, wenn ihm der Personalausweis, Reisepass, Führerschein oder eine Zulassungsbescheinigung gestohlen wurde, dieses Vergehen bei der Polizei anzeigen.

Es gibt zudem auch Präventionsmaßnahmen, um nicht Opfer eines Langfingers zu werden. Nach Angaben des Bundeskriminalamtes nutzen die Diebe insbesondere Menschenansammlungen bei Veranstaltungen wie Festen und Messen sowie in Fußgängerzonen, Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln für ihre Taten.

Mit Verhaltensregeln das Eigentum sichern

Die Taschendiebe sind zudem in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Straßen- und U-Bahnen und Zügen sowie auf Bahnhöfen, in Fernzügen und in Flughäfen aktiv. In Geschäften und Einkaufszentren ist das Diebstahlrisiko unter anderem in den Stunden vor dem Ladenschluss hoch.

Sicherheitsexperten raten bei Veranstaltungen und in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Kaufhäusern und Einkaufszentren, möglichst wenige Wertgegenstände wie Schmuck und nur so viel Geld wie nötig mitzunehmen. Laut Polizei sind Geld, Kredit- und Zahlungskarten und Handys möglichst getrennt sowie dicht am Körper und immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung wie in einem Brustbeutel, einer Gürteltasche oder einer am Gürtel angekettete Geldbörse aufzubewahren.

Die Taschen sollten dabei immer mit der Verschlussseite zum Körper getragen werden. Grundsätzlich sollten Hand- und Umhängetaschen immer verschlossen auf der Körpervorderseite gehalten oder unter den Arm geklemmt werden. Mitgeführte Rucksäcke sind stets verschlossen zu halten. Besonders leichtsinnig ist es, Geldbörsen oder Handys für jeden sichtbar in die Einkaufstasche, den Einkaufskorb oder Einkaufswagen zu legen oder die Handtasche im Restaurant oder während der Kleideranprobe nur an eine Stuhllehne zu hängen oder sonst irgendwo unbeaufsichtigt abzustellen.

Die Maschen der Trickdiebe

Prinzipiell ist darauf zu achten, dass man nicht auf diverse Tricks und Ablenkungsmanöver von Dieben reinfällt. Beim Rempel-Trick wird beispielsweise das Opfer von den Dieben im Gedränge angerempelt oder beim Einsteigen in ein öffentliches Verkehrsmittel stolpert der Dieb vermeintlich, bückt sich oder bleibt plötzlich stehen. Während das Opfer mit ihm zusammenstößt oder abgelenkt ist, beklaut es ein Komplize des Diebes.

Selbst in Kaufhäusern sind Trickdiebe anzutreffen. Sie fragen zum Beispiel das Opfer nach einer bestimmten Ware. Während der Hilfsbereite danach sucht, räumen die Diebe seine Tasche am Einkaufswagen aus.

Weitere Tricks der Diebe sind online im Webauftritt des Bundeskriminalamtes beschrieben. Unter anderem gibt es hier auch herunterladbare Ratgeber zu den Themen Taschendiebstahl und Sicherheit im Urlaub.


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