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Vorsorge in Gefahr? – Sinkende Nachfrage nach Prämienkürzung

Vorsorge in Gefahr

Trotz großer Kritik von Bausparkassen wird die staatliche Bausparprämie auch für 2013 halbiert. Bereits im April diesen Jahres wurde die Mindestförderung für Bausparer von 3 auf 1,5 Prozent herabgesetzt. Der Staat zahlt somit zur maximalen jährlichen Einzahlungssumme von 1.200 Euro nur noch 18 Euro statt 36 Euro dazu. Betroffen sind neu abgeschlossene sowie bestehende Bausparverträge.

Sinkende Nachfrage

Ursprünglich für Hausbauer gedacht, entwickelte sich das Bausparen in den letzten Jahrzehnten zu einer allgemein beliebten Sparform. Wer die staatliche Prämie erhalten will, muss steuerpflichtig sein und seinen Hauptwohnsitz in Österreich haben. Der Abschluss eines Bausparvertrags ist unabängig vom Alter. Seit der Prämienhalbierung von 3 auf 1,5 Prozent ist die Nachfrage nach Bausparverträgen jedoch deutlich gesunken. In den Jahren 2009 und 2010 wurden noch über eine Million Neuverträge abgeschlossen, 2011 waren es nur noch 980.000.

Prämienänderung für 5,2 Millionen Verträge

Mehr als 5,2 Millionen Österreicher sind von der Prämiensenkung betroffen, denn diese trifft nicht nur Neuabschlüsse, sondern auch die bereits laufenden Verträge der letzten Jahre. Die Höhe der staatlichen Prämie wird bei Abschluss nicht für die gesamte Dauer des Bausparvertrags als Fixbetrag festgesetzt, sondern jährlich an die Entwicklung des Zinssatzes am österreichischen Kapitalmarkt angepasst.

Vorsorge in Gefahr

Neben den Bausparprämien wird 2013 auch die staatliche Prämie der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge halbiert. Doch während die Prämiensenkung für die Zukunftsvorsorge im Jahr 2016 wieder aufgehoben werden soll, gilt die Änderung der Bausparprämien unbefristet. Verbraucherschützer Ivo Radulovski von versichern24.at meint: „Durch die vielen Änderungen und Kürzungen bei den Sparformen steigt die Unsicherheit in der Bevölkerung immer mehr. Das Bausparen wie viele es als die traditionell sichere Sparform kennen, wird es in dieser Art bald nicht mehr geben.“
Er prognostiziert weiter: „Durch die jährlich sinkende und geringe staatliche Förderung, steigen die Anleger nach 6 Jahren wahrscheinlich mit einem Realwertverlust aus.“

Weitere Sparmöglichkeiten sind eine Festzinsanlage oder ein Sparbuch, wobei ersteres nur eine Geldanlage für begrenzt kurze Zeit ist und das Sparbuch aufgrund der niedrigen Zinsen keine wirkliche Alternative darstellt. Aufrgund mangelnder Wahlmöglichkeiten, sollten Sparer die angebotenen Bausparverträge genau vergleichen, um am Ende doch noch mit einem Gewinn austeigen zu können.

Der richtige Bausparvertrag – Vergleichen zahlt sich aus

Um die Vorteile eines Bausparvertrags optimal zu nutzen, ist es wichtig, vor Abschluss unterschiedliche Anbieter zu vergleichen. Bausparverträge bieten unterschiedliche Möglichkeiten, um sie individell an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Bausparer können zwischen fixer und variabler Verzinsung wählen und die Beitragshöhe selbst festlegen. Generell liegt die Mindestlaufzeit von Bausparverträgen bei 6 Jahren.

Angebotsvergleich auf Versichern24

Auf www.versichern24.at können für Kunden ausgewählte und von versichern24 empfohlene Bausparangebote kostenlos und anonym auf einen Blick eingesehen werden. Das Konsumentenportal bietet eigene Online-Tools für Bausparer. Der passende Vertrag lässt sich bequem online über Versichern24 einreichen. http://www.versichern24.at/versicherungsvergleich/bausparen

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