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Wann sich ein Selbstbehalt lohnt

 

Der Selbstbehalt ist der Betrag, den ein Versicherungskunde von jedem Schaden selbst zu tragen hat. Sehr verbreitet sind Selbstbehalte in der Autoversicherung, privaten Kranken- und Rechtsschutzversicherung, sowie auch in der Haushaltsversicherung.

Wer nie einen Schaden erleidet, kann den ersparten Beitrag anderweitig ausgeben. Bei einer durchschnittlichen Schadenhäufigkeit ist die Prämienersparnis in der Regel größer als der aus der eigenen Tasche zu zahlende Teil des Schadens.

Finanziell schlecht fährt derjenige mit einer Selbstbeteiligung, der überdurchschnittlich oft von Versicherungsschäden betroffen wird. Aber auch dann kann ein Selbstbehalt positiv sein. Denn wer Kleinschäden gar nicht erst meldet, verringert das Risiko, dass ihm die Versicherung wegen vieler Schäden kündigt.

Faustformel zum Nachrechnen

Wie lange man schadenfrei sein muss, damit sich der Selbstbehalt lohnt, kann man leicht selbst ausrechnen. Die Formel lautet: Höhe des Selbstbehalts geteilt durch die Prämienersparnis zwischen den Tarifen mit und ohne Selbstbehalt ergibt die Anzahl der Jahre.

Beispiel: Selbstbehalt 100 Euro, Jahresprämie 150 Euro ohne und 130 Euro mit Selbstbehalt (Unterschied 20 Euro), also 100 geteilt durch 20 = fünf Jahre. Das heißt: Wer maximal alle vier Jahre einen Schaden erleidet, fährt trotz Selbstbehalt günstiger.

In der privaten Krankenversicherung ist die Rechnung noch einfacher, denn da lohnt sich ein Selbstbehalt von einigen Hundert Euro pro Jahr meist sogar für Kranke. Es ist in diesem Zusammenhang sinnvoll, sein Versicherungspaket als Ganzes zu betrachten. Wer in allen Sparten tragbare Selbstbehalte vereinbart, erhält eine ansehnliche Beitragsersparnis. Davon können Kleinschäden locker selbst bezahlt werden.

 


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