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Was die Österreicher retten, wenn es zu Hause brennt

Feuer

Wenn es in der Wohnung brennt, hat für zwei Drittel der Österreicher Priorität, wichtige Dokumente wie Reisepass oder Polizzen in Sicherheit zu bringen. Mit deutlichem Abstand folgt der PC oder Laptop. Sieben Prozent rüsten sich mit einem „Notfallkoffer“ für den Fall der Fälle, wie eine Umfrage ergab.

7.683 Brandfälle haben sich nach Angaben der Brandverhütungsstelle für Oberösterreich (BVS) im Jahr 2012 bundesweit ereignet. Die Gesamtschadenssumme lag bei rund 280 Millionen Euro. Etwa 53 Prozent aller Brände betrafen laut BVS den zivilen Bereich und damit die Privathaushalte. „Die ‚Hälfte-Regel‘ zieht sich im Wesentlichen durch alle Bundesländer und weist im langjährigen Vergleich einen leicht steigenden Trend auf“, so die BVS.

Wichtige Dokumente am wichtigsten

Die Immobilienplattform Immowelt.at hat jüngst bei einer Umfrage ermittelt, was Österreicher bei einem Wohnungsbrand als Erstes in Sicherheit bringen würden, wenn nur wenig Zeit bleibt, Gegenstände zu retten. Die große Mehrheit (63 Prozent) der 565 Teilnehmer entscheidet sich laut Befragung für wichtige Unterlagen wie Pass, Sparbuch und Versicherungsschein. Elf Prozent denken vor allem an den Laptop oder PC, neun Prozent an ihr Mobiltelefon; wobei das Handy den Frauen wichtiger ist (13 Prozent) als den Männern (sechs Prozent).

Dabei variieren die Prioritäten nach Alter: „Viele Österreicher unter 30 Jahren würden zuerst ihren Laptop (20 Prozent) und ihr Handy (17 Prozent) in Sicherheit bringen“, so die Studienautoren. Mit steigendem Alter nehme die Bedeutung der elektronischen Geräte zugunsten wichtiger Dokumente deutlich ab.

Sieben Prozent haben für den Notfall gepackt

Sieben Prozent haben sich für den Fall eines Wohnungsbrandes mit einem Notfallkoffer vorbereitet, der die wichtigsten Dinge enthält. Emotional behaftete Gegenstände stehen nur selten im Vordergrund: Fotoalben werden von drei Prozent, Kindheitserinnerungen von zwei Prozent bevorzugt vor den Flammen gerettet. Fotoalben und Kindheitserinnerungen genießen bei Frauen einen höheren Stellenwert als bei Männern, wie die Umfrage ergab.

Übrigens: Als Immobilienbesitzer oder auch als Mieter kann man sich zumindest gegen die finanziellen Schäden nach einem Brand absichern. Die Eigenheim- oder auch Gebäudeversicherung deckt Schäden am Gebäude ab. Wohnungsinhaber oder -mieter bekommen nach einem Brand den Schaden an sämtlichen Gegenständen, die zum Haushalt gehören, wie Möbeln, Kleidung, Tapeten, Haushaltsgeräten und vieles mehr durch eine Haushalts-Polizze ersetzt, wenn ein solcher Vertrag besteht.

Kostenlose Brandschutztipps

Hilfreiche Tipps zum Brandschutz im Heimbereich bietet im Übrigen das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) mit dem im Internet kostenlos herunterladbaren Flyer „Brandschutz – Informationen für den Heimbereich“.

Zudem gibt es beim Bundesministerium für Inneres (BMI) einen 80-seitigen „Brandschutz Ratgeber“, der in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesfeuerwehrverband erstellt wurde. Dieser ist als PDF-Datei ebenfalls kostenlos beim BMI erhältlich und enthält nicht nur Brandschutztipps für den Wohnbereich, sondern auch für Betriebe, für die Landwirtschaft, im Auto und in anderen Situationen.


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