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Was die Österreicher von ihrem Gesundheitssystem halten

Im europäischen Vergleich zeigen sich die Österreicher laut dem aktuellen Gesundheitsbarometer eines Dienstleisters am zufriedensten mit ihrem Gesundheitssystem. Als größte künftige Bedrohungen werden jedoch eine Zunahme der Zwei-Klassen-Medizin sowie der Anstieg der privaten Gesundheitskosten gesehen.

Die Österreicher sind im europäischen Vergleich am zufriedensten mit ihrem Gesundheitssystem. Auf einer Skala von null (sehr schlecht) bis zehn (sehr gut) vergeben sie eine Durchschnittsnote von 6,3. Das liegt deutlich über dem EU-weiten Schnitt von 4,7. Auf die niedrigsten Werte kommen Spanien (3,2) und Polen (2,8).

Dies ergab eine Gesundheitsumfrage von 5.000 Bürgern in acht europäischen Ländern und den USA, darunter 500 aus Österreich. Durchgeführt wurde die Befragung vom Institut Cercle Santé Société (CSA) im Auftrag eines Unternehmen für Assistenz-Leistungen unter anderem in den Bereichen Gesundheit, Reisen, Haus und Familie für Privatpersonen und Firmen.

Künftige Bedrohungen für das Gesundheitssystem

Zudem wurde nach den zukünftigen Bedrohungen für das Gesundheitssystem gefragt. EU-weit wird als größte Bedrohung die Ungleichheit beim Zugang zu medizinischen Leistungen angesehen, wie knapp zwei Drittel der Befragten angaben.

Die Hälfte der in Österreich Befragten, hatten ebenfalls Sorge vor einer Zwei-Klassen-Medizin. Obwohl dieser Wert im europäischen Vergleich niedrig ist, sehen die Bundesbürger hier die größte Bedrohung für die Zukunft. Als zweitgrößte Bedrohung erachten 49 Prozent der befragten Österreicher den möglichen Anstieg der privaten Gesundheitskosten.

Jeder zehnte Österreicher

Gut jeder zehnte Österreicher hat aus Geldmangel im vergangenen Jahr auf erforderliche medizinische Behandlungen verzichtet. Auf den geringsten Anteil kommen die Briten (vier Prozent), auf den höchsten die Polen (39 Prozent).

Zudem stehen Präventionsmaßnahmen bei den Österreichern relativ hoch im Kurs. So haben sich 72 Prozent innerhalb der vergangenen fünf Jahre einem Gesundheitscheck unterzogen, was nur minimal unterhalb des europäischen Durchschnitts liegt. Auf den Spitzenwert kommen die Spanier mit 88 Prozent, während sich die Italiener (51 Prozent) eher als Präventionsmuffel zeigen.

Besserer Kostenschutz für gesetzlich Versicherte

Wer sich selbst vor unkalkulierbaren Kosten im Krankheits-, aber auch im Pflegefall schützen will, kann private Vorsorge treffen. Mit einer entsprechenden privaten Krankenzusatz-Versicherung lassen sich Kosten, die normalerweise selbst getragen werden müssen, wie Zusatzausgaben für eine Sonderklassebehandlung im Spital, abfedern. Derartige Ergänzungspolicen gibt es beispielsweise für Leistungen im Bereich Zahnarzt und Zahnersatz, für eine freie Arztwahl, für die Behandlung beim Heilpraktiker und für Brillen.

Aber auch bei einem notwendigen Spitalaufenthalt lassen sich Wunschleistungen wie zum Beispiel für eine Unterbringung in einem Sonderklassezimmer mit Chefarztbehandlung verwirklichen. Ein Versicherungsfachmann hilft dabei, den passenden Krankenschutz für den individuellen Bedarf und die persönlichen Wünsche zu finden, damit man nicht aus Kostengründen auf notwendige medizinische Behandlungen verzichten muss.


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