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Was tun, wenn das Gewitter überrascht

Verbrennungen, Lähmungen, Bewusstlosigkeit oder sogar Herzstillstand können die Folgen eines Blitzschlags sein. Lebensgefährlich ist es nicht nur, wenn man direkt vom Blitz getroffen wird. Auch der Kontakt mit Teilen des Blitzstromes – etwa, wenn man einen Gegenstand berührt, in den der Blitz einschlägt, oder wenn man sich sehr nahe neben dem Objekt aufhält.

Zu den häufigsten Fehlverhalten bei Gewittern zählt, entweder mit großen Schritten wegzulaufen oder sich flach auf den Boden zu legen. Denn beides bietet dem Blitz eine breite Angriffsfläche.

Tipps, die Leben retten

Vor allem Wanderer und Sportler können von einem Gewitter leicht überrascht werden. Für sie sind daher einige Regeln wichtig, die Leben retten können.

Große oder hohe Objekte werden eher vom Blitz getroffen als kleine oder niedrige. Deshalb sollte man sie nach Möglichkeit meiden, wenn das erste Donnergrollen zu hören ist.

Je näher ein Gewitter ist, desto gefährlicher ist es. Wenn zwischen Blitz und Donner weniger als 30 Sekunden vergehen oder wenn eine Gewitterwolke in weniger als zehn Kilometer Entfernung zu sehen ist und nicht wenigstens eine halbe Stunde nach dem letzten hörbaren Donner vergangen ist, dann ist die Lage ernst.

Wo droht besondere Gefahr?

Bestimmte Orte sind mehr durch Blitze gefährdet als andere. Dazu zählen

  • Fahrzeuge, die nicht durch ein Metalldach geschützt sind, wie Cabrios, Motorräder, Mopeds und Fahrräder sowie Boote und Zelte;
  • das Innere von Zelten;
  • Sportplätze, Swimmingpools und Gewässer;
  • Dachterrassen ohne Schutz oder Plattformen auf Aussichtstürmen,
  • Berggipfel und Klettersteige sowie besonders exponierte Wege.

Bei einem Gewitter darf man keinesfalls Objekte berühren, die Strom leiten, wie etwa metallische Zäune. Man trägt am besten auch keine Gegenstände wie Schirme, Stöcke, Sportgeräte, Heugabel oder Rechen, die über den Körper hinausragen, denn sie ziehen Blitze an.

Solche Gegenstände gehören bei einem Gewitter mindestens fünf Meter weit weg. Das gilt auch für einen Regenschirm – auch er zieht wegen seines Metallskeletts Blitze an.

Abstand in der Gruppe halten

Wenn man in einer Gruppe unterwegs ist, gilt es zudem, etwa fünf Meter Abstand voneinander zu halten. „Händchenhalten“ bei Donnergrollen ist also tabu! Meiden Sie zudem nicht nur Eichen und Buchen, sondern generell alle Bäume.

Die Gefahr auf ebenem Gelände kann man verringern, indem man sich hinhockt, aber nicht auf den Boden legt. Die optimale Stellung: kauernd, die Füße nah zusammen, die Arme über die Knie. Das ist zwar unbequem, reduziert aber die Gefahr beträchtlich.

Hände weg vom Fels – raus aus dem Wasser!

Wer im Freien oder in den Bergen von einem Gewitter überrascht wird, muss sofort Schutz suchen. Im felsigen Gelände bieten am besten eine Höhle oder ein Felsvorsprung Schutz. Hände weg von nassen Kletterseilen, Gittern oder feuchten Felswänden – all das kann den Strom eines Blitzes in den Körper leiten. Getroffene können dann meterweit weggeschleudert werden.

Im Wasser kann sich der Blitzstrom besonders gut verteilen, Schwimmen bei Gewitter ist daher lebensgefährlich – bereits ein kleiner Blitz kann einen Schock und Tod durch Ertrinken auslösen.

Überspannungsschutz für Hausgeräte

Für den Computer und alle anderen elektrischen Geräte zu Hause empfiehlt sich übrigens eine Steckerleiste mit Überspannungsschutz.

Diese schützen nicht nur effektiv vor einem Blitzschaden, sondern erlauben es auch, mit einem Knopfdruck alle daran verbundenen Geräte ein- oder auszuschalten. Eine Haushaltsversicherung kann vor finanziellen Schaden schützen.

Haushaltsversicherung online vergleichen

Um Kosten zu sparen empfiehlt es sich vor dem Abschluss einer Haushaltsversicherung einen kostenlosen online Versicherungsvergleich durchzuführen. 

 

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