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Wie Pensionsreformen sich ausgewirkt haben

Private Altersvorsorge wird immer wichtiger.

Der Anteil der betrieblichen und privaten Altersvorsorge am Alterseinkommen hat in den vergangenen Jahren zugenommen, auch die Rolle des Erwerbseinkommens im Alter steigt. Das besagt eine aktuelle Analyse eines Versicherers, bei der 16 OECD-Länder untersucht wurden.

Nach mehr als zehn Jahren Pensionsreformen hat sich die Altersvorsorgestruktur in zahlreichen Ländern geändert. Zu diesem Ergebnis kommt ein Versicherer in einer Studie, die sich auf 16 Staaten der OECD bezieht.

Durch Reformen weniger gesetzliche Altersvorsorge

Viele Pensionsreform-Maßnahmen der letzten 15 Jahre hätten einen Rückgang des Rentenniveaus in der gesetzlichen Vorsorge zur Folge, so die Herausgeber der Studie. Berechnungen für 16 OECD-Länder zeigen, dass es in Staaten mit besonders weitreichenden Reformen im Durchschnitt Leistungskürzungen um 22 Prozent für Männer und um 25 Prozent für Frauen gab.

Der Anteil der betrieblichen und privaten Altersvorsorge am Alterseinkommen ist in den vergangenen Jahren gestiegen, ebenso die Bedeutung der Einkommen aus Erwerbstätigkeit. In Österreich stammen 82 Prozent der Alterseinkommen aus der gesetzlichen Pensionsversicherung, fünf Prozent kommen aus der privaten Vorsorge.

Mehr ältere Arbeitnehmer im Erwerbsleben

Den Stellenwert der Erwerbseinkommen im Alter sehen die Herausgeber der Studie steigen. Sie betonen, dass Arbeitnehmer europaweit mittlerweile ihren Beruf nicht nur deshalb länger ausüben, weil das Pensionsantrittsalter angehoben wurde, sondern weil ihre Einnahmen aus der gesetzlichen Altersversorgung geringer als erwartet ausfallen und sie länger als vorgesehen für das Alter sparen müssen.

Als Folge habe sich in Europa, Asien und den USA die Erwerbstätigenquote der 60- bis 64-Jährigen über die letzten zehn Jahre erhöht: In Europa sei der Zuwachs in Deutschland und in den Niederlanden mit einer Verdoppelung besonders hoch gewesen. Auch in Österreich stieg die Partizipationsrate unter den Personen im Alter von 60 bis 64 Jahren von 12,8 Prozent (2000) auf 22,5 Prozent (2010) nahezu auf das Doppelte.

Finanziell im Alter abgesichert

Zusammenfassend zeigen die Studienergebnisse, dass es für heute Erwerbstätige wichtig ist, sich frühzeitig um eine ausreichende Altersvorsorge zu kümmern. Wichtig ist es dabei, genau zu wissen, wie hoch die persönliche Pensionslücke voraussichtlich sein wird. Ein Versicherungsfachmann hilft nicht nur bei einer entsprechenden Berechnung, sondern zeigt auch auf, mit welchen Lösungen der gewohnte Lebensstandard auch im Alter gehalten werden kann.

Selbst wer denkt, keinen finanziellen Spielraum zu haben, um vorzusorgen, sollte sich beraten lassen, denn manche Möglichkeiten, beispielsweise mithilfe staatlicher Förderungen, erschließen sich erst nach einer gründlichen Analyse.


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